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A26-Spatenstich: Nicht mit dem Auto zur Autobahnbaustelle fahren

tk. Rübke/Buxtehude. So nachhaltig kann Naturschutz und die Sorge um das Wohlergehen des Wachtelkönigs sein: Der Spatenstich (Do. 5. September) für den dritten Bauabschnitt der A26 von Buxtehude nach Neu Wulmstorf findet unter ganz besonderen Bedingungen im Moor bei Rübke statt. Teil der Einladung ist eine Liste mit Benimmregeln in der Natur: Es ist verboten, Begehungen vorzunehmen und Müll dürfen die Gäste auf keinen Fall zurücklassen.
Zur künftigen Autobahn dürfen die Besucher auch nicht mit dem Auto fahren. Der Sammel-Parkplatz ist einen Kilometer entfernt und ein Bus-Shuttle fährt. Der Grund ist einleuchtend: '"Aufgrund des Natur- und Vogelschutzgebietes ist ein übermäßiges Befahren nicht zulässig."
Hintergrund aller Öko-Vorsichtsmaßnahmen: Die ursprünglich geplante Trasse der künftigen A26 wurde von Naturschutzverbänden bereits erfolgreich vor Gericht gekippt. Damit Moor und Wachtelkönig den Ansturm der Besucher unbeschadet überstehen, gibt es die Benimm-Liste. In wenigen Wochen brettern allerdings Lkw dort entlang, um die Baustraßen zu bauen und ab 2020 rauscht der Verkehr. Angesichts der Vorsichtsmaßnahmen fragt man sich: Wieso darf die A26 überhaupt gebaut werden?