Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Alte Idee der Grünen: Keine Buxtehuder A26-Abfahrt?

Die Fraktion der Grünen holt ihren alten Vorschlag aus der Versenkung

tk. Buxtehude. Die Grünen in Buxtehuder Rat sorgen mit einem Thema für Furore, das bei den meisten Kolleginnen und Kollegen des Gremiums als abgehakt galt: Die Buxtehuder A26-Abfahrt sei entbehrlich, sagt Michael Gerkens.
Die Grünen gehen davon aus, dass die A26-Abfahrt Jork ausreicht, dass damit der Verkehr auf der B73 stark entlastet werde.
Kritik übt die Grünen-Fraktion daran, dass immer wieder "unsachlich über die Abfahrt Rübker Straße diskutiert wird". Die Stadtverwaltung soll der Politik daher einige Fragen beantworten:
Wie sehen die Verkehrsflüsse ohne die Abfahrt Rübker Straße aus? Warum ist diese Lösung, in der Planung die "0 Variante", ausgeschieden? Wurde eine andere Trasse von der Abfahrt Jork zur B73 geprüft? Was bedeutet die "0 Variante" für die Verkehrssituation in den Ortschaften?
Dass die Grünen mit der Position des Verzichtes auf die A26-Abfahrt eine politische Mehrheit finden, dürfte allerdings ausgeschlossen sein. Politische Marschrichtung in der Buxtehuder Politik ist derzeit: Die Planung der Rübker Straße beenden. Erst danach, so das Kalkül der SPD, könne über eine Alternative, nämlich die Umgehung konkret beraten werden. Der Grund: Wenn der K40-Ausbau vor Gericht scheitert, muss eine Alternativtrasse her.
• Auch Rudolf Fischer, Kreistagsabgeordneter der FDP, meldet sich in Sachen A26-Zubringer zu Wort: Er fordert die Landkreisverwaltung in einem Eilantrag auf, die Planung zum Ausbau der Rübker Straße (K40) unverzüglich zu beenden. "Ungeeignet und vor Gericht ohne Bestand", sagt Fischer.