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AVW will in Buxtehude 140 neue Wohnungen bauen

Edward T. Martens und die Projektleiterin Daniela Nicolas-Pries stellten das AVW-Projekt mit 140 neuen Wohnungen vor (Foto: tk)

An der Bahnstraße soll ein Mix aus Eigentums- und Mietwohnungen entstehen

tk. Buxtehude. Die AVW Immobilien AG aus Hamburg, die früher ihren Sitz in Buxtehude hatte, will an der Bahnstraße neben der Schienenstrecke Buxtehude-Stade fünf Mehrfamilienhäuser mit bis zu 140 Wohnungen bauen. Vorstandsmitglied Edward T. Martens und die Projektleiterin Daniela Nicolas-Pries stellten das Vorhaben am Dienstagabend im Ausschuss für Stadtentwicklung vor. Angesichts der Wohnungsnot in Buxtehude stieß das Wohnbauprojekt bei der Politik auf Zustimmung.

Es seien erste Überlegungen und Entwürfe, betonten die AVW-Vertreter während der Präsentation. Die Detailplanung habe noch nicht begonnen. Die Fläche, die die AVW 2015 von der Bahn gekauft hat, ist rund 13.500 Quadratmeter groß. Dort sollen fünf Gebäude mit vier Wohngeschossen entstehen. 178 Stellplätze werden in einer Tiefgarage untergebracht. Die Zahl kann, je nach Stellplatzschlüssel, der beim Bebauungsplanverfahren verhandelt wird, noch variieren.

Die Gebäude werden von der Bahnstraße aus betrachtet nicht wuchtig wirken, so Martens, denn die Straße liege höher. Die geplante Höhe orientiere sich zudem an der Bebauung in den Nachbarstraßen.

Die AVW plant einen Mix aus Eigentumswohnungen, Mietwohnungen mit ortsüblichen Mieten sowie preisgünstige Wohnungen. 56 Prozent sollen Eigentumswohnungen werden, 24 Prozent "normale" Mietwohnungen und 20 Prozent zum preisgünstigen Segment mit einer auf 20 Jahre befristeten Mietpreisbindung. Dabei werde es keine optische Unterscheidbarkeit zwischen Eigentums- und Sozialwohnungen geben, so die AVW-Vertreter.

Die Erschließung erfolge über die Bahnstraße, von der eine Rampe auf das Grundstück führe. Der Verkehr fließe primär über die Nebenstraßen zur Stader Straße bzw. Ein Verkehrsgutachten gehe von 37 zusätzlichen Fahrten pro Stunde zur morgendlichen Hauptverkehrszeit aus. Die AVW rechnet, je nachdem mit welchem statistischen Werten gerechnet werden, mit 280 bis 322 Bewohnern.
Wenn die Planung zügig verlaufe, könne in zwei bis drei Jahren gebaut werden.
Während der kurzen Diskussion der Pläne kamen von SPD und Linke die Anregung, über eine Erhöhung der Zahl preisgünstiger Wohnungen nachzudenken. Benjamin Koch-Böhnke (Linke): "Seien Sie mutig!"