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BBG/FWG-FDP fragt nach Kosten für externe Planer: Zahlen sollen jetzt her

Bei der Vergabe von externen Planungen geht es nicht um ein paar Cent, sondern schnell um fünfstellige Summen (Foto: tk)

tk. Buxtehude. Dieser Antrag der BBG/FWG-FDP-Fraktion enthalt Zündstoff: "Wie hoch waren die Planungskosten in der vergangenen Legislaturperiode für die gesamten Hoch- und Tiefbauprojekte der Hansestadt Buxtehude?", will die neugegründete Gruppe im Rat wissen. Die Debatte um die Kosten externer Planungsbüros ist ein Dauerbrenner in der Politik. "Muss das wirklich sein?", lautet meist die Frage, wenn wieder einmal ein neuer Gutachter beauftragt wird. Die BBG/FWG-FDP-Fraktion will jetzt Zahlen und Fakten sehen.



Auslöser der Anfrage sind die Planungen in Höhe rund 200.000 Euro, die die Erweiterung und Sanierung der Halepaghenschule kosten soll. Auf diese Summe soll obendrauf sollen noch zusätzlich Geld für einen externer Planer kommen. "Wäre es nicht günstiger, zwei bis drei sanierte Schulen zu besuchen und dafür weniger Geld für einen Planer auszugeben", fragt Andre Grote (FDP). Jahr für Jahr würden Riesensummen für Planer ausgegeben. "Wir sehen hier deutliches Einsparpotential", so Grote. Es seien sehr schnell Summen von 30.000 bis 40.000 Euro, die für externen Sachverstand pro Projekt ausgegeben werden. "Muss das wirklich sein", fragt Grote.

Bei der Fraktion der Grünen, die selbst schon mehrfach kritisch die "Gutachteritis" hinterfragt hat, stößt dieser Vorstoß auf Sympathie. Fraktionschef Michael Lemke: "Wir freuen uns auf eine lebhafte Diskussion."