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Blickdicht: Das Rathausquartier entsteht hinter Planen

Bauarbeiten hinter blickdichtem Zaun: das Buxtehuder Rathausquartier
tk. Buxtehude. Eine Mega-Baustelle ist für viele Passanten oft ein Anziehungspunkt. Nicht nur Bagger- und Kranfans werfen gerne einen neugierigen Blick durch einen Bauzaun. Auf der Baustelle für das Buxtehuder Rathausquartier ist das nicht möglich. Der Bauzaun wird von blickdichten weißen Planen flächendeckend verhüllt.
Wer gehofft hatte, dass der Sichtschutz nach den Abrissarbeiten verschwindet, wird von Projektleiter Andreas Zimmermann enttäuscht. "Die Planen bleiben dran", sagt er. Sie dienen dem Schutz der Menschen vor Staub.
Eigentlich müsste der Zaun einen größeren Abstand zur Baustelle haben, so Zimmermann. Weil das nicht möglich ist - in der Langen und Breiten Straße gebe es sonst kein Durchkommen mehr - wird die Plane wohl die gesamte Bauzeit über hängen bleiben.
Auch die Stadt habe schon nachgefragt, ob der Sichtschutz verschwinde, so Zimmermann. Auch die Verwaltung habe keine positive Antwort bekommen. Der Vorschlag, wenigstens kleine Sichtfenster zu schaffen, findet bei den Rathausquartier-Bauern keine Zustimmung: "Dann passiert garantiert an diesem Guckloch etwas", sagt Zimmermann.
Vielleicht, gebaut wird schließlich noch bis Frühjahr 2014, könnte es einen Guckloch-Kompromiss geben. WOCHENBLATT-Vorschlag: Alle 100 Meter eine Plexiglasscheibe für den richtigen Durchblick. Ansonsten hilft nur Warten: Das neue Rathausquartier wird garantiert nach oben wachsen - gut sichtbar für alle.