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Bürgermeister Jürgen Badur weist Pauschalkritik zurück

Bürgermeister Jürgen Badur weist pauschale Kritik des Landesrechnungshofes zurück. (Foto: archiv)
tk. Buxtehude. Bürgermeister Jürgen Badur (parteilos) reagiert in seiner Stellungnahme zur Vergleichsstudie des Landesrechnungshofes "verwundert über den Tenor der Prüfungsmitteilung". Im Vorfeld sei ihm erklärt worden, dass diese Studie vor allem die Umsetzbarkeit landesgesetzlicher Regelungen überprüfen solle - und nicht eine Art Fundamentalkritik geplant sei. Pauschaule Vorwürfe weist Badur in einem Schreiben zurück.
Laut Bürgermeister hat die Stadt 2008 und 2009 eine umfangreiche Bedarfsplanung zur Betreuungssituation von Kindern unter drei Jahren vorgenommen. Gemeinsam mit freien Trägern - und beschlossen vom Jugendhilfeausschuss - seien differenzierte Umsetzungsschritte verabschiedet worden. Jährlich erfolge eine Anpassung der Versorgungsquote.
Badur wertet die Anstrengungen der Stadt als Erfolg: Ursprünglich sei eine Versorgungsquote von 35 Prozent für 2013 beschlossen wurde, heute seien bereits 42 Prozent erreicht. Für ihn sind einige Äußerungen der Studie daher "nicht nachvollziehbar".
Der Bürgermeister sagt zudem, dass der Hinweis in der Studie, die Tagespflege auszubauen, an der Buxtehuder Wirklichkeit vorbeigehe. Bewusst habe die Stadt diese Betreuungsform vorangebracht. Das Ziel: Genug Plätze anzubieten und erst in zweiter Linie teure Krippen zu bauen.