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Bürgermeisterwahl in Stade: So ist der Plan der CDU

Ein Mann deutlicher Worte: der CDU-Bundestagsabgeordnete Oliver Grundmann (Foto: CDU/Chaperon)
bc. Stade. Die Bürgermeisterwahl in Stade im Herbst 2019 wirft derzeit einen gaaanz langen Schatten voraus. Jüngst kündigte die SPD an, dass die amtierende Rathaus-Chefin Silvia Nieber, die derzeit viel Gegenwind aus der Bürgerschaft ertragen muss, erneut für die Genossen kandidieren wird. SPD-Fraktionschef Kai Holm sprach auf dem Neujahrsempfang der Sozialdemokraten davon, dass Nieber einen tollen Job gemacht habe. Daraufhin meldet sich nun CDU-Bundestagsabgeordneter und Stadtrat-Mitglied Oliver Grundmann in einer Erklärung zu Wort:
Eine Unterstützung der SPD-Kandidatin bei der Bürgermeisterwahl komme für die CDU nicht in Frage, so Grundmann. Grund dafür sei, dass die Bürgermeisterin in den Augen vieler Stader Bürger als führungsschwach, wenig kompetent und überfordert gelte.
Die Bewertung Holms, die Bürgermeisterin habe „einen tollen Job gemacht“ und würde „ihre Amtsgeschäfte fantastisch führen“, teile er ausdrücklich nicht.
Grundmann: „Die CDU kennt eine Reihe sehr guter, möglicher Bewerber, die alle eine sehr hohe Professionalität aufweisen und einen echten Gewinn für unsere Hansestadt Stade wären.“ Aufgrund der aktuellen Erfahrungen betont der Politprofi, dass eine CDU-Parteizugehörigkeit nicht Voraussetzung für eine Bewerbung sei.
Für den Fall, dass Carsten Brokelmann, Fraktionschef der Wählergemeinschaft, für eine Kandidatur zur Verfügung gestanden hätte, bewertet Grundmann diesen als guten, vorzeigbaren Bewerber. Da Brokelmann jedoch aus persönlichen Gründen von einer eventuellen Bürgermeisterkandidatur absieht, ermuntert Grundmann interne wie externe Interessenten, sich vertrauensvoll an ihn zu wenden: „Gerne sind wir in alle Richtungen zu Gesprächen bereit.“