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"Buxtehude-Arena" im zweiten Anlauf?

Das war der "alte" Arena-Entwurf: Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt unternimmt einen zweiten, aber gänzlich anderen, Anlauf (Foto: Frenzel/tk)

tk. Buxtehude. Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt hat die Ausschreibung für die Sanierung der Halle Nord auf Eis gelegt. Der Grund: Sie will die Möglichkeiten ausloten, anstelle der alten Sporthalle eine neue Multifunktionshalle zu bauen, die Grundzüge der gescheiterten, privat finanzierten "Arena"-Pläne aufgreift.

Eigentlich wollte die Bürgermeisterin mit dieser Absicht erst an die Öffentlichkeit gehen, wenn die Machbarkeit feststeht. Während eines Hintergrundgesprächs mit dem WOCHENBLATT hatte sie vor einigen Wochen ihre Überlegungen geschildert:
Die Sanierung der Halle Nord kostet viel Geld. Am Ende kommt zwar eine energetisch auf Vordermann gebrachte Sporthalle heraus - mehr aber auch nicht.
Jetzt sind die Pläne öffentlich geworden und Katja Oldenburg-Schmidt erklärt, dass sie bis zur Sommerpause wissen will, ob der Neubau machbar wäre. Ein Projektplaner untersucht den Flächenbedarf und Fragen des Lärmschutzes.
Was genau entstehen könnte, ist aber noch völlig offen. Die alte Halle könnte abgerissen werden und ein Neubau entstünde an anderer Stelle. Aber das ist nur eine von mehreren Möglichkeiten.
Die Bürgermeisterin betont auch: "Wenn wir das realisieren, brauchen wir Partner." Ob das ein Stiftungssmodell wäre, wie es die Macher der "Arena" an der Apensener Straße probiert haben, wäre eine Überlegung. Von Großveranstaltungen in einer Multifunktionshalle profitieren auch andere - nicht nur die Stadt und der BSV mit seinen Bundesliga-Handballerinnen - und die könnten als Finanzier mit ins Boot.
Was auf den ersten Blick schon anders als bei den alten "Arena"-Plänen ist: Dieser Neubau läge mitten in der Stadt und nicht an der Peripherie.

Vorgeschichte: An der Apensener Straße sollte eine privat finanzierte Halle für den BSV aber auch andere große Veranstaltungen gebaut werden. Obwohl private Geldgeber einen Millionenbetrag bereit gestellt hatten und sich Bürger über eine Stiftung einbringen konnten, reichte am Ende das Geld nicht.