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Buxtehude: Betreuungsgeld selbst managen

tk. Buxtehude. Das beschlossene Betreuungsgeld ist in der großen Politik umstritten: Ab August sollen Eltern, die ihre ein- bis zweijährigen Kinder zu Hause betreuen, monatlich 100 Euro, ab 2014 150 Euro bekommen.
Die Buxtehuder Stadtverwaltung will beim Land beantragen, diese Aufgabe zusätzlich selbst zu übernehmen. Das werde seit Jahren schon so beim Erziehungsgeld gehandhabt. Für die Familien, die ihren Anspruch geltend machen, sei eine solche Regelung bürgerfreundlicher. Der Service vor Ort haben sich beim Erziehungsgeld bewährt.
Die Stadtverwaltung geht davon aus, dass für die Übernahme dieser weiteren Aufgabe einen zusätzlicher Personalbedarf von 0,30 Prozent einer Vollzeitstelle entsteht. Weil das Land über den Landkreis die Kommunen für solche Aufgaben bezuschusst, fallen unterm Strich wahrscheinlich aber keine zusätzlichen Personalkosten an.
Ob die Stadt das Betreuungsgeld selbst auszahlen soll, muss die Politik entscheiden.