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Buxtehude: BSV und Stadt wollen gemeinsam eine Sporthalle bauen

Ein erster Entwurf: So ungefähr könnte das neue Vereinssportzentrum aussehen (Foto: BSV)
Vereinssportzentrum geplant / Standort noch offen / Baubeginn schon 2018

tk. Buxtehude. Der Stadt Buxtehude und der größte Sportverein der Estestadt, der BSV, planen zusammen ein Vereinssportzentrum. Am Montagmorgen haben Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt und BSV Präsident Wolfgang Watzulik das gemeinsame Großprojekt vorgestellt. Standort und genaue Investitionskosten sind noch offen. Was aber klar ist: Das Sportzentrum soll den wachsenden Bedarf nach Fitness,- Freizeit- und Rehasport befriedigen können. Das grobe Konzept sieht unter anderem vier offene Hallen von 300 bis 350 Quadratmeter vor. Der BSV als Bauherr geht von einer Gesamtfläche von rund 2.000 Quadratmetern aus.
Watzulik und Oldenburg-Schmidt stellten die Sportentwicklungsplanung als Ausgangspunkt für dieses Vorhaben vor. Dort ist festgehalten, dass Hallenkapazitäten fehlen. Der Charme des neuen Vorhabens: Wenn bestimmte Sportangebote aus den großen Hallen in das neue Zentrum verlagert werden, entstehen neue Hallenkapazitäten und unterm Strich würden alle Vereine profitieren.
Der BSV mit seinen 4.700 Mitgliedern will sich nach Watzuliks Worten "weiterentwickeln". Der Bereich Fitness- und Gesundheitssport biete dafür Möglichkeiten. Auch neue Trendsportarten könnten in dem Neubau ein Zuhause finden.
Bis zum Sommer will die Stadt mögliche Standorte für den Neubau prüfen. Die Bürgermeisterin macht keinen Hehl daraus, dass sie das Schulzentrum Nord bevorzugt. Andere mögliche Flächen wären an der Apensener Straße (das ehemalige "Arena"-Gelände"), im Neubaugebiet Giselbertstraße oder im Gewerbegebiet am Alten Postweg.
Die Standortfrage soll ebenso wie die Finanzierung und konkrete Planung der notwendigen Räume bis zum Sommer 2017 abgeschlossen sein. Anvisierter Baubeginn: 2018.
Ein wesentlicher Teil bes Gesamtkonzeptes ist dabei auch die Sanierung der Halle Nord. Zum einen soll sie auf einen modernen Stand gebracht werden, zum anderen soll der Bundesligahandball dort bessere Rahmenbedingungen vorfinden. "Mit dem Handballmarketing werden wir uns zusammensetzen", kündigt Oldenburg-Schmidt an.
Die konkreten Kosten für Hallensanierung und Neubau stehen noch nicht fest. Stadtverwaltung und BSV rechnen mit einem mittlerem einstelligen Millionenbetrag. Für die Haushaltsjahre 2018/2019 sollen 3,8 Millionen Euro für die Hallensanierung und eine Million Euro als Zuschuss an den BSV für den Neubau bereit gestellt werden.
Gemeinsam wollen Stadt und Sportverein noch um Partner werben. Das könnte die Hochschule21 mit ihren Studiengang Physiotherapie oder auch das Elbe Klinikum sein. Außerdem, so Watzulik, der auch Sprecher der AG der Buxtehuder Sportverein ist, sei jeder Sportverein eingeladen, sich in dieses Projekt einzubringen.
Angesichts der Vielzahl von Projekten, die als Ergebnis der Sportentwicklungsplanung als wichtig skizziert wurden, sagt Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt "Das Sportzentrum ist dabei ein großes Vorhaben aber nicht alles."