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Buxtehude: Das Programm gegen die Wohnungsnot

Neue Wohnquartiere sollen künftig eine festgelegte Quote für bezahlbare Wohnungen haben. Bei jüngeren Projekten, etwa die Hafenhäuser, war das noch nicht der Fall (Foto: tk)
Eckpunkte der Stadt zur Schaffung von mehr und günstigem Wohnraum

tk. Buxtehude. Das Thema Schaffung von neuen Wohnungen, vor allem solche, die bezahlbar sind, nimmt konkrete Formen an. In einem Strategiepapier hat die Stadtverwaltung Eckpunkte festgelegt.
Eine Übersicht: Pro Jahr sollen 30 bezahlbare Wohnungen neu gebaut werden. Grob geschätzt entstehen allein durch das Bauprojekt "Giselberstraße" rund 120 günstige Mietwohnungen.
• Wenn Investoren Mehrfamilienhäuser in Buxtehude planen, soll es grundsätzlich eine Quote geben, die festlegt, dass 20 bis 30 Prozent der Wohnungen preisgünstige Wohnungen sein müssen. Eine Mietpreisbindung muss mindestens 15 Jahre dauern. Die Stadt werde sicherstellen, dass die Vermietung an einkommensschwache Familien erfolgt. Bei Familen mit kleinen und mittleren Einkommen sollen Berufstätige bevorzugt behandelt werden. Ziel soll eine gute Durchmischung sein. Unterschiedliche Einkommensgruppen und Wohnformen sollen in Neubauprojekten ihr Zuhause finden.
• Im Innenstadtbereich könnten kurz- bis mittelfristig rund 400 neue Wohnungen entstehen, wenn nachverdichtet gebaut wird.
• Die Stadt selbst wird nicht bauen oder eine Wohnungsbaugesellschaft gründen. Buxtehude soll nach den Plänen der Stadtverwaltung Kooperationen mit Unternehmen eingehen und deren Erfahrungen nutzen. Wie ein Bauvorhaben direkt gefördert werde, hänge vom Einzelfall ab. Das könne von finanzieller Unterstützung über die Zurverfügungstellung von Grundstücken bis hin zu Erbbaurechtsverträgen reichen.
• Außerdem will die Stadt künftig in stärkerem Maße selber Wohnungen anmieten, um bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen.