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Buxtehude: Eine Stelle im Stadthaus für bessere Integration

Die Holzhäuser am Umspannwerk werden bald bezogen (Foto: jd)
Buxtehude will das Miteinander der Menschen verbinden

tk. Buxtehude. Die Hansestadt Buxtehude sucht einen Integrationsbegleiter. Die mit Landesmitteln geförderte Stelle soll entscheidend dazu beitragen, dass die rund 700 Flüchtlinge, die derzeit in Buxtehude leben, gut in die Gesellschaft eingegliedert werden. Und andersherum die Buxtehuder Bürger Verständnis für Geflüchtete haben, die in der Hansestadt vorübergehend oder auf Dauer ein neues Zuhause finden. "Ein gutes, gegenseitiges Miteinander ist das Ziel", sagt Susanne Epskamp, die in der Stadtverwaltung die Hilfe für Flüchtlinge mit ihrem Team koordiniert.
Weil ein Großteil der Flüchtlinge in Buxtehude aus dem arabischen Raum stammen, sind entsprechende Sprachkenntnisse für die Aufgabe wichtig. Der Integrationsbegleiter kann zwar auch die Flüchtlinge bei konkreten alltagspraktischen Dingen unterstützen - etwa die Begleitung zu einem Amt - grundsätzlich geht es aber um übergeordnete Dinge: "Die Vermittlung unserer gesellschaftlichen und kulturellen Werte", so Epskamp. Weil die Zahl der neuen Zuweisungen drastisch gesunken ist, könne der Fokus jetzt noch mehr auf die gute Integration gelegt werden.
Die neue Stelle ist zunächst bis Ende Mai 2017 befristet. Bis dahin ist die Integration aller Neubürger noch längst nicht abgeschlossen. Denkbar sei es daher, dass die Stadt beim Land weitere Fördermittel für einen Integrationsbeauftragten beantragt.
• Mehr Infos unter www.buxtehude.de