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Buxtehude: Planungskosten für Externe im Polit-Visier

Viel Geld wird für externe Planungsbüros ausgeben

Jährlich gehen im Durchschnitt 530.000 Euro an externe Dienstleister

tk. Buxtehude. Die BBG/FWG-FDP-Fraktion stellt den Antrag, dass die Buxtehuder Bauverwaltung um zwei Stellen aufgestockt wird. Grund dafür ist eine zurückliegende Anfrage der Dreier-Fraktion: Wie viel Geld hat Buxtehude für Planungsbüros im Bereich Hoch- und Tiefbau in der zurückliegenden Ratsperiode ausgegeben? Im Durchschnitt wurden dafür 530.000 Euro im Jahr bereit gestellt, teilte die Stadtverwaltung mit.



Ein Blick auf die Zahlen aus dem Stadthaus: Zwischen 2011 und 2016 wurden jährlich Summen von 372.500 Euro bis zu 811.650 Euro an Externe für Planungsleistungen gezahlt.

Das WOCHENBLATT hat bei den anderen Fraktionen nachgefragt: Wie sind diese Summen einzuordnen? Die SPD und CDU kann mit der Anfrage nichts anfangen. Ohne damit verbundene Projekte würden die Zahlen nichts aussagen. Zudem, darauf weisen beide Fraktionen hin, seien die Planungskosten vom Rat mehrheitlich abgesegnet worden.

Die Grünen hatten mehrfach die hohen Summen für externe Planungen kritisiert. Die Zahl der Mitarbeiter in der Verwaltung wollen sie aber nicht aufstocken. Eigenes Personal müsste auch dann bezahlt werden, wenn weniger gebaut werde.
Die AfD will die Planungskosten im Blick behalten, findet es aber sinnvoll, wenn Fachleute - die es in der Stadtverwaltung nicht für jeden Bereich gebe - mit im Boot seien.