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Buxtehuder Bürgermeister-Coup: Lemke telefoniert mit Lemke

Kraft tanken: Michael Lemke mit seinem Freund, dem Baum, auf dem Weg zum Chefsessel im Stadthaus (Foto: oh)

tk. Buxtehude. Erst waren es noch ein paar Gespräche mit potenziellen Bürgermeister-Bewerbern, dann nur noch ein bis zwei Telefonate und zum Schluss ein letztes Telefongespräch. Danach schob Michael Lemke, Fraktionschef der Grünen in Buxtehude, Frust. Keiner wollte grüner Bürgermeister-Kandidat in Buxtehude werden. Und plötzlich das überraschende Happy End: Es gibt doch einen aufrechten Grünen, der antritt: Michael Lemke. Überraschungs-Coup oder langfristig eingefädelt?

Dem WOCHENBLATT ist es gelungen, das definitiv allerletzte Telefonat von Michael Lemke in Sachen Bürgermeister-Kandidatur zu rekonstruieren.

Lemke 1: Lemke!
Lemke 2: Hi Michi, hier auch Lemke. Kennst Du den neuen grünen Trend? Last-Minute Kandidaturen für Landrats- und Bürgermeisterposten? Wär' das Dein Ding? Um es kurz zu machen: Willst Du in Buxtehude antreten?
Lemke 1: So'n Quatsch. Ich hab' doch schon gesagt, dass ich mir das bestimmt nicht antue.
Lemke 2: Geschwätz von gestern. Du warst doch auch schon Bundestagskandidat. Da ist das für Dich ein Heimspiel!
Lemke 1: Irgendeine Idee, wie wir das verkaufen können?
Lemke 2: Kennst Du den Refrain von Annett Louisan "Ich will doch nur spielen", das ist Dein Motto.
Lemke 1: Überzeugt mich nicht.
Lemke 2: Dann sagen wir einfach, Du bist von wichtigen Persönlichkeiten gebeten worden, als Kandidat anzutreten.
Lemke 1: Geniale Idee!
Lemke 2: Offizielle Begründung ist natürlich, die Stadt braucht frischen Wind. Ey Michi, wir rocken die Oldenburg-Schmidt.
Lemke 1: Alles klar, überzeugt. Wir könnten auch die Frauendebatte umdrehen. Weil die Erste Stadträtin eine Frau ist, muss unbedingt ein Mann gegen sie antreten. Noch irgendeinen Tipp?
Lemke 2: Lass Deinen Porsche in der Garage! Du bist politisch-ökologisch korrekt mit dem Fahrrad auf der Überholspur.