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Buxtehuder Kritik: "Planung der Rübker Straße ist nicht zukunftsorientiert"

Die Landkreis-Planung des Knotenpunkts an der Konrad-Adenauer-Alle werde nicht funktionieren nicht, so die Kritik (Foto: tk)
Dauerbrenner A26-Anbindung: Was Buxtehude an der K40-Planung des Landkreises stört

tk. Buxtehude. Die Worte aus dem Stader Kreishaus waren markig: "Entweder die Stadt Buxtehude trägt die Planungen zum Ausbau der Rübker Straße (K40) zum Autobahnzubringer mit, oder der Kreis stellt die Planungen ein - basta!" so Landrat Michael Roesberg (das WOCHENBLATT berichtete). Ist das nur Mäkelei aus der Estestadt oder berechtigte Kritik am Vorhaben des Landkreises? Diese Punkte sind aus Buxtehuder Sicht nicht akzeptabel.



• Der Knotenpunkt Rübker Straße/Konrad-Adenauer-Allee/Harburger Straße werde den Verkehr zu den Stoßzeiten nicht bewältigen können. Eine akzeptable Qualitätsstufe werde nicht erreicht, so steht es in der Stellungnahme der Stadt zu den Landkreisplanungen.

• Die neuen Anliegerstraßen, die hinter den Lärmschutzwänden längs der K40 entstehen, würden nur den Minimalanforderungen in der Breite entsprechen. "Nur mit äußerster Umsicht", so die Buxtehuder Verwaltungsvorlage, "können sich zwei Autos begegnen." Es komme hinzu, dass durch die Lärmschutzwände Parkraum wegfalle, der nicht ersetzt werde. Eine Übernahme der Anliegerstraßen durch die Stadt, das wäre der Regelfall, werde es mit diesem Ausbaustandard nicht geben.

• Auch bei der Neuplanung der Radwege sieht die Stadt Verbesserungsbedarf: Ein neu geplanter Radwegabschnitt auf der Südseite der Konrad-Adenauer-Allee habe keinen Anschluss an das Buxtehuder Radwegsystem.
Was besonders für die Menschen ärgerlich wäre, die hinter den Lärmschutzwänden wohnen: Mülllaster können die meisten Häuser nicht mehr erreichen. Die Anlieger müssten die Tonnen über eine längere Strecke zu Sammelplätzen ziehen.

• Dass die Höhe der Lärmschutzwände entgegen der ersten Landkreis-Planung auf drei Meter abgesenkt wurde, sei aus städtebaulicher Sicht zwar zu begrüßen - dadurch sinke aber die Schutzwirkung.

Fazit aus Buxtehuder Sicht: Die Planunterlagen aus dem Stader Kreishaus müssen überarbeitet werden. Sie seien "nicht zukunftsorientiert".