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Buxtehuder Stadtmarketing steht vor dem Aus

tk. Buxtehude. Der Verein Stadtmarkting Buxtehude steht vor dem Aus. Der Vorstand des Vereins hat der Selbstauflösung bereits zugestimmt. Der Wirtschaftsausschuss wird am kommenden Mittwoch über den Austritt der Stadt entscheiden. Die Stadt ist der Hauptzahler, das Ende wäre damit programmiert.
In einer Verwaltungsvorlage steht nüchtern, warum das Ende die beste Lösung wäre: Das Budget, das durch Mitglieder gedeckt werden sollte, ist seit Jahren rückläufig. Zudem wird eine von der Stadt abgeordnete Verwaltungsmitarbeiterin Buxtehude verlassen. Käme die in Elternzeit weilende Stadtmarketing-Chefin im kommenden Jahr zurück, wären die Personalausgaben vermutlich höher als der gesamte Etat.
Mit der Auflösung ist eine Reform, die der Vereinsvorsitzende Bürgermeister Jürgen Badur, mehrfach angemahnt hat, endgültig vom Tisch. Wie es mit dem Stadtmarketing weitergeht, wird eine Frage sein, die erst nach den Bürgermeisterwahlen beatwortet wird: Die parteilose Kandidatin Katja Oldenburg-Schmidt hat angekündigt, das Stadtmarketing zu intensivieren und zur Chefsache zu machen.
Die Bedeutung eines über Buxtehude hinausgehenden Marketings hat auch ihr Herausforderer Michael Lemke (Grüne) immer betont.