Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Buxtehuder "Wintermärchen" wird verlängert

Das "Wintermärchen" in der Buxtehuder Altstadt kam sehr gut an (Foto: Hansestadt Buxtehude)

Planungen für Weihnachtsmarkt laufen jetzt

ab. Buxtehude.
Eine Veranstaltung, die angesichts der hochsommerlichen Temperaturen kaum vorstellbar ist, beschäftigte jüngst die Buxtehuder Politik im Wirtschaftsausschuss. Denn die Planungen für den zweiten Weihnachtsmarkt "Wintermärchen" in der Innenstadt sind in vollem Gange, Bewerbungsfristen für Beschicker bereits im März abgelaufen. Was in diesem Jahr anders werden soll: Das "Wintermärchen" wird verlängert.

Einen Rückblick auf 2017 und eine Vorschau mit jeder Menge Infos hatte der Chef des Buxtehuder Stadtmarketings, Torsten Lange, im Gepäck. Nachdem das erste "Wintermärchen" ein voller Erfolg war, soll es in 2018 vom 26. November bis zum 30. Dezember veranstaltet und somit von drei auf fünf Wochen verlängert werden. 38 Beschicker hätten sich angemeldet, informierte Torsten Lange und ergänzte, dass die Standmiete für dieses Jahr erhöht worden sei. Außerdem überlegten einige Einzelhändler, ob sie sich mit einem eigenen Stand oder einer Aktion beteiligen wollten.

War die Veranstaltung in 2017 noch mit rund 167.480 Euro zu Buche geschlagen, soll sie in diesem Jahr, obwohl länger, mit 161.039 Euro günstiger werden. Im Haushalt 2018 wurden 75.000 Euro bereitgestellt, Einnahmen in Höhe von 36.000 Euro wurden einberechnet. Benötigt werden noch weitere 50.000 Euro für Personal, Budenmiete und Dekoration.
Auch wenn sich das Gros der Einzelhändler überwiegend positiv geäußert hatte - negative Kritik habe es dennoch gegeben, so Lange. "Für einige war es zu viel, für andere zu wenig", stellte er resigniert fest. Bei der Organisation des nächsten Wintermärchens solle das berücksichtigt werden.

Die Politik lobte das Wintermärchen als ausgesprochen gelungen, es seien viele Gäste von außerhalb in die Hansestadt gekommen. Die Ausschussmitglieder forderten aber auch, nicht nur etwas für Besucher zu tun, sondern bei den Planungen die Buxtehuder Unternehmen zu berücksichtigen. "Tourismusmarketing ist knallharte Wirtschaftsförderung", konterte Torsten Lange.