Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Buxtehuder WOCHENBLATT-Leser wollen mehr Bus!

"Kein Betrieb" ist vielen Leserinnen und Lesern zu wenig - besonders am Wochenende

tk. Buxtehude. Das Thema Busverkehr in Buxtehude ist den WOCHENBLATT-Lesern wichtig. Viele konstruktive Vorschläge, Kritik und Anregungen haben die Redaktion erreicht. Darunter Klassiker, wie die Klage darüber, dass es ab Samstagmittag keinen Stadtbus mehr gibt. Aber auch Vorschläge, die über die Stadtgrenze hinausgehen: Buxtehude ist für viele Berufspendler der Metronom- und S-Bahn-Knotenpunkt. Auf ihr Auto können sie dennoch nicht verzichten. Eine Auswahl der Vorschläge:

Immer wieder ist der Stadtbus ein Thema für Bürger. Besonders ältere Buxtehuder klagen darüber, dass sie am Wochenende zum Beispiel nicht mit dem Bus zum Krankenhaus fahren können, um Freunde oder Angehörige zu besuchen. Fazit: Wer kein Auto hat, muss ab und an ein Taxi nehmen. So wie Erika Hinners, die von der Harburger Straße zwei Mal wöchentlich zur Krankengymnastik fährt. Ihr Problem: In den Ferienfahren nur zwei Busse in ihrer Nähe Richtung Innenstadt. "Da müsste sich etwas ändern."

Konkrete Vorschläge hat auch eine weitere WOCHENBLATT-Leserin, die anonym bleiben möchte: Sie fände eine neue Buslinie sinnvoll, die über die Dammhauser Straße, das Neubaugebiet Königsdamm, mit einem Schlenker Richtung Gartenstraße, Giselbertstraße zur Spange und zum Bahnhof fährt. Dort wäre der Anschluss an den Stadtbus gegeben.
Eine weitere Idee: Die Stadtbusse müssten so getaktet werden, dass sie zum Ende der Volkshochschulkurse - ziemlich genau um 22 Uhr - fahren. "Man kommt hin, aber nicht mehr zurück", sagt eine Leserin, und fügt hinzu: "Nicht jeder hat ein Auto."

Andreas Bünger ist der Ansicht, dass es eine Verbindung vom Bahnhof zur Schanzenstraße und umgekehrt geben sollte. Dieses gesamte Stadtgebiet müsste besser mit Bussen erschlossen werden. Ein weiterer Vorschlag: Das Gewerbegebiet am Ostmoorweg müsste besser angebunden werden, denn dort arbeiten sehr viele Menschen.

Thorsten Kling wohnt in Apensen und fährt mit dem Zug nach Hamburg. Er wünscht sich eine bessere Anbindung von Metronom und Bus, denn der Rückweg sei problematisch, so dass er nicht auf sein Auto verzichten könne. Als Berufspendler kennt er die Zeiten der Züge und die Anzahl der Fahrgäste gut. "Idealzustand", so Kling, wäre ein Busanschluss zu jedem Metronom zwischen 17.30 und 19.30 Uhr.

Ein Berufspendler aus Hedendorf regt an, dass im Winter die Busse zum Bahnhof Neukloster früher fahren. Ab 5 Uhr wäre sein Vorschlag.
Eine Kritikpunkt betrifft das Fahrgast-TV in KVG-Bussen. "Zuwenig Informationen und zu viel langweiliger Kram", so eine Leserin. Besser wäre ein informatives Fahrgastsystem über die Monitore.

• Wie die KVG die Leser-Ideen bewertet, lesen Sie in der kommenden Mittwochsausgabe.