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Buxtehudes Nadelöhr wird entschärft: Schneller mit grüner Welle

Das soll bald Vergangenheit sein: Staus auf dem Nadelöhr vor und hinter der Spange (Foto: tk/tp)
Moderne Ampelschaltungen entschärfen das schlimmste Nadelöhr in Buxtehude

tk. Buxtehude. Darauf warten Autofahrer in Buxtehude seit vielen Jahren: Das Nadelöhr von der Kreuzung Estebrügger Straße bis zur Stader Straße in Höhe vom Café Port wird entschärft. Neue Ampeln, die die Verkehrsdichte messen und die Rotphasen dementsprechend anpassen, werden in den kommenden Wochen aufgebaut.

Die Arbeiten beginnen Ende August und werden voraussichtlich bis in den Oktober andauern, teilt die Stadtverwaltung mit. Rund 300.000 Euro kostet die gesamte Maßnahme, die vom Landkreis finanziert wird, weil es sich um eine Kreisstraße handelt.

Grundlage der neuen Ampel-Planung ist ein Gutachten, dass die Stadt Buxtehude und der Landkreis gemeinsam in Auftrag gegeben hatten. Ergebnis: eine moderne Ampelsteuerung löst die Probleme auf Buxtehudes übelster Stau-Piste.
So funktioniert die neue Technik: Eine Kamera beobachtet die Verkehrsdichte. Wichtig: Dabei werden keine Aufnahmen gemacht, die in einer Leitstelle betrachtet oder gar gespeichert werden. Die Information der Kameras dient allein dem Zweck, die Ampeln in Abhängigkeit des Verkehrsaufkommens zu steuern. In Stade hat sich das bewährt. Dort sorgt dieses System seit rund anderthalb Jahren für einen deutlich besseren Verkehrsfluss.

Bis Autofahrer in Buxtehude schneller durch das Nadelöhr kommen, ist noch etwas Geduld erforderlich. Bis auf die Masten werden alle Ampeln komplett erneuert. Die alten Anlagen können nicht mehr modernisiert werden.

"Der Aufbau der neuen Technik wird etappenweise erfolgen", so der Verkehrsplaner der Stadtverwaltung, Johannes Kleber. Während des Umbaus werden provisorische Ampeln den Verkehr regeln. Es wird daher zu Staus kommen.
Außerdem weist Kleber darauf hin, dass es im Bereich Estebrügger Straße, Schützenhofweg und Hafenbrücke trotz der neuen Ampeln noch nicht optimal laufen wird. Dafür muss erst der Kreisverkehr an der Estebrügger Straße gebaut werden. Das wird im kommenden Jahr geschehen. Erst danach werden auch in diesem Bereich die neuen Ampeln aufgestellt.

Doch auch schon vorher werden viele Autofahrer aufatmen, wenn bis zur Stader Straße endlich grüne Welle angesagt ist.