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CDU Buxtehude: Kein verfrühtes Ja zur Oberstufe an der IGS

Die IGS soll um eine Oberstufe erweitert werden. CDU-Fraktionschefin Arnhild Biesenbach will zuerst Fakten sehen
Oberstufe an der Integrierten Gesamtschule: "Die gesamte Bildungslandschaft betrachten"

tk. Buxtehude. "Erst müssen alle Fakten auf den Tisch", sagt Arnhild Biesenbach, Vorsitzende der CDU-Fraktion im Buxtehuder Rat, über den Wunsch der IGS (Integrierte Gesamtschule) nach Einführung der Oberstufe. Die vorbehaltlose Zustimmung von SPD und Grünen während einer Sitzung des Schulausschusses findet Biesenbach verfrüht.
Darum geht es: Die IGS hat bei der Stadt Buxtehude den Antrag auf Einrichtung der Oberstufe gestellt. Die Stadt muss für die Schule diesen Antrag bei der Landesschulbehörde einreichen. Voraussetzung für eine Genehmigung ist eine Dreizügigkeit der Oberstufe. Das sind 54 Schülerinnen und Schüler, erklärt Jürgen Grimm. Fachbereichsleiter für Schulen in der Stadtverwaltung.
Derzeit laufen Befragungen bei allen IGS-Eltern sowie eine Befragung bei allen Eltern der Grundschüler. im Fokus: Wie und wo sollen ihre Kinder beschult werden?
Wie hoch die Investitionskosten in das Schulgebäude an der Hansestraße für eine Oberstufe wären, steht nach Angaben von Grimm noch nicht fest. Zudem müsse darüber mit dem Landkreis verhandelt werden.
Für Arnhild Biesenbach steht die gesamte gymnasiale Schullandschaft in Buxtehude dabei im Blickpunkt. Mit den beiden städtischen Gymnasien Halepaghenschule und Gymnasium Süd sowie drei kreiseigenen Fachgymnasien an der BBS sei Buxtehude grundsätzlich gut aufgestellt. Eine neue Oberstufe dürfe nicht die bestehenden gefährden.
Den Vorwurf, dass die CDU eine IGS-Oberstufe aus bildungspolitischen und ideologischen Gründen grundsätzlich ablehne, weist Arnhild Biesenbach zurück. "Wir haben schließlich für die Einführung der IGS gestimmt."
Die aktuelle Diskussion erinnert an den teilweise erbitterten Oberstufen-Streit am Gymnasium Süd. Die "Halepaghen-Fraktion" wollte die Einführung am Gymnasium Süd verhindern. "Damals war es vor allem die SPD, die sich dagegen aussprach", merkt Biesenbach mit Blick auf die Vergangenheit an.