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Dammhausen: Klage gegen die A26 kommt immer näher

Die BI Dammhausen wird im Januar entscheiden

tk. Dammhausen. Sie haben die Dammhauser Straße mit Autos blockiert, Unbekannte haben sogar ein echtes, aber nicht genehmigtes Tempo 30-Schild aufgehängt - die schärfste Waffe der Dammhauser im Kampf gegen den A26-Verkehr ist aber die Klage. Und die wird immer wahrscheinlicher
Die Bürgerinitiative (BI) und ihr Anwalt Rüdiger Nebelsiek warten noch auf ein Schreiben aus dem Verkehrsministerium aus Hannover. Es geht darum, ob die Öffnung der A26 rechtmäßig ist (das WOCHENBLATT berichtete). Die BI und der Jurist sind überzeugt: Die Freigabe war ein Rechtsverstoß. Die A26 hätte nur dann an der Anschlussstelle Jork geöffnet werden dürfen, wenn sie bis Neu Wulmstorf fertig gewesen wäre. Der Fall jetzt sei so nicht vorgesehen gewesen. "Ich erwarte aber nicht viel aus dem Ministerium", sagt Karl-Heinz Stemmermann, einer der BI-Sprecher. Die Landesbehörde für Verkehr hatte bereits mitgeteilt: alles in Ordnung.
Stemmermann geht davon aus, dass es Anfang Januar zu einem Treffen der BI kommt, bei dem über die Klage beschlossen werden wird. Derzeit spreche sehr wenig dafür, dass dieser Schritt keine Mehrheit findet. 10.000 Autos pro Tag in Dammhausen - das geht sehr vielen Menschen auf die Nerven.
Anwalt Nebelsiek hatte im WOCHENBLATT erklärt, dass er davon ausgehe, dass die Klage Erfolg habe. Mit der Folge, dass die A26 ganz oder teilweise geschlossen werden müsste.
Angesichts dieser Möglichkeit ist es erstaunlich, dass Stemmermann sagt, es werde kein Druck auf die BI ausgeübt. Als der Rat der Stadt Buxtehude vor rund zwei Jahren über die Rücknahme einer Klage gegen den A26-Planfesstellungsbeschluss gestritten hat, war der Druck massiv.