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Das Buxtehuder Sportgutachten ist beschlossen worden

Wolfgang Schabert
Buxtehuder Politik gibt Bedenken auf: 65.000 Euro für externen Sachverstand

tk. Buxtehude. 1:0 für die Bürgermeisterin. Im Schul- und Sportausschuss hat Katja Oldenburg-Schmidt am Dienstagabend ihr Ziel erreicht: Die Mittel für ein externes Gutachten zur Sportentwicklungsplanung werden freigegeben. Die Bedenken, vor allem der CDU, sind vom Tisch. 65.000 Euro kostet der externe Sachverstand des Stuttgarter Instituts "ikps"

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Oldenburg-Schmidt warb massiv für diese Analyse. "Wir müssen das Thema professionell angehen." Es gehe darum, nachhaltig die Bedürfnisse der Vereine, aber auch die der Menschen, die dort nicht organisiert seien, zu ermitteln. Das Angebot an Sportstätten müsse damit in Einklang gebracht werden. "Ich bin sicher, wir bekommen gute Ergebnisse", so Oldenburg-Schmidt.

Dafür warb vor allem der "ikps"-Vertreter Wolfgang Schabert. In mehreren Schritten wolle sein Unternehmen die Sportlandfschaft ausleuchten. Das Vorhandene werde betrachtet, die Vereine involviert, die Bürger online befragt und schließlich werden diese Ergebnisse in Arbeitsgruppen diskutiert. Dort wird mit Vertretern aus Politik, Sport und Verwaltung an konkreten Empfehlungen gearbeitet. Ergebnisse in Form von Handlungsempfehlungen sollen im Sommer 2016 vorliegen.

Die Kritik daran, dass 65.000 Euro für ein Gutachten ausgegeben werden, ist leise geworden. Einer der wenigen Kritiker war Lutz Becker, Sprecher der AG der Buxtehuder Sportvereine, Er fand in den allgemeinen Ausführungen von Schabert "nichts Neues". Das könne jeder in einer Studie des Deutschen Olympischen Sportbundes online lesen. "Sportentwicklungsplanung ist gut und wichtig, das ist aber zu teuer", urteilte Becker. Seine Kritik teilten jedoch nur die Grünen.
Mit breiter Mehrheit wurde der Sperrvermerk aufgehoben, der die zweite Gutachten-Rate von 45.000 Euro im kommenden Jahr bislang ausgebremst hatte.

• Die Befragung soll umgehend starten. Wenn Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme aufgefordert werden, mögen sie mitmachen, so der Appell der Stadtverwaltung. Es sei wichtig, dass alle Aspekte rund um Sport und Bewegung berücksichtigt werden. Denn das gehe weit über den Vereinssport hinaus.