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Den Buxtehuder Hafen in den Mittelpunkt rücken

Ein lebendiger Hafen soll im Mittelpunkt eines neuen Buxtehuder Tourismuskonzeptes stehen

tk. Buxtehude. Der Tourismus im Landkreis Stade boomt. Das Alte Land als Zugpferd zieht jedes Jahr mehr Menschen an. Davon möchte Buxtehude künftig stärker profitieren. Ein Masterplan soll her und vorher muss eine Analyse Stärken und Schwächen sowie erfolgversprechende Projekte aufzeigen. Der Schwerpunkt des neuen Konzepts, das Urlauber anlocken soll, liegt im Bereich des Hafens und des maritimen Tourismus.

Rund 55.000 Euro stehen derzeit bereit. Das Beratungsunternehmen CIMA erarbeitet gegenwärtig die Analyse. Das Tourismus-Projekt steht in direktem Zusammenhang mit Buxtehudes Verzicht auf die A26-Klage. Damals hatte das Land Niedersachsen versprochen, Geld für die Entwicklung maritimer, touristischer Angebote bereitzustellen. Hintergrund: Mit dem Klageverzicht ist der Bau einer flachen Autobahnbrücke über die Este verbunden. Folge: Segelboote, die ihre Mast nicht umlegen können, passen nicht hindurch. Das Angebot des Landes war daher auch als Trostpflaster gedacht.
Ein Knackpunkt einer maritimen Entwicklung ist der versandete Hafen. Erst wenn der ausgebaggert ist - und eine solche Aktion nachhaltig wirkt - lassen sich langfristige Überlegungen zur maritimen Vermarktung anstellen. Ein Hafen ohne Boote, dafür aber mit Sandbett, lockt keinen Besucher an die Este. (lesen Sie dazu auch: Erst das Sandproblem lösen").
Auch wenn der Schwerpunkt des neuen Masterplans das maritime Buxtehude rund um den Hafen sein soll, spannend bleibt die Frage, wie alle anderen Angebote für Besucher Eingang in das Zukunftskonzept finden. Buxtehude, die Has'- und Igelstadt, die Mitgliedschaft in der "Deutschen Märchenstraße", der "Buxtehuder Bulle" und der "Bullevard" - ausgereizt ist das Besondere der Estestadt noch lange nicht.