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Der Immenbecker Poller wird wohl nie mehr kommen

tk. Immenbeck. "Wenn die Akzeptanz fehlt, ist das nicht machbar", sagt Immenbecks Ortsvorsteher Niels Großkreutz. Es geht um den Dauerbrenner Poller und die Frage, wie Raser in Immenbeck - speziell auf der Straße "Zum Meckelmoor" - gebremst werden. Mit den Plastikschwellen vermutlich nicht.

Der Poller wurde vor rund zwei Jahren am Ortseingang eingebaut. Wenige Wochen später waren sie nach Anwohnerprotesten wieder verschwunden und seitdem eingelagert. Letzter Stand der Dinge vor gut zwei Monaten: Ein erneuter Einbau ein Stück weiter vom Ortseingang entfernt sei denkbar.

"Auch hier sind Anwohner betroffen", sagt Großkreutz. Betroffen heißt: Das Gasgeben der Autofahrer nach dem Überfahren der Schwellen macht Lärm. Der Ortsvorsteher sieht weder außerhalb des Ortes noch innerhalb Immenbecks eine breite Mehrheit der Anlieger für diese Form der Verkehrsberuhigung. "Ich glaube nicht, dass diese Schwellen wieder in Immenbeck eingebaut werden."

Das stößt nicht überall auf Zustimmung: Im benachbarten Baugebiet haben viele Eltern die Schwellen gefordert und waren sauer, dass sie wieder entfernt worden. Für manche ist das Hin und Her inzwischen die "Poller-Posse" von Immenbeck. Immerhin: die meisten Schulkinder sind inzwischen so alt, dass sie die Verkehrsregeln perfekt beherrschen.

Das Problem der Raser, die "Zum Meckelmoor" als Schleichweg zur B73 nutzen, ist noch nicht gelöst. Ortsvorsteher Niels Großkreutz wünscht sich regelmäßige Tempokontrollen durch Polizei und Landkreis. Wer geblitzt werde und zahlen müsse, trete beim nächsten Mal eher auf die Bremse.