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Die Buxtehuder "Tafel" bittet um Hilfe

Die Arbeit der Tafel-Mitarbeiter nimmt beständig zu. Immer mehr Menschen sind auf die Einrichtung angewiesen (Foto: ab)
St. Petri beantragt einen jährlichen Zuschuss von 5.000 Euro

tk. Buxtehude. Die Zahl der Menschen, die zur Buxtehuder Tafel kommen, wächst beständig. Damit nimmt nicht nur die Menge an Lebensmitteln zu, die die Ehrenamtlichen einsammeln müssen, damit wird die Aufgabe grundsätzlich größer: Schulungen der Mitarbeiter, Unterhalt der Fahrzeuge, Koordination und Organisation der Ehrenamtlichen und schließlich die Müllentsorgung. Daher stellt die Kirchengemeinde St. Petri erstmals einen Antrag an die Politik auf finanzielle Unterstützung. Mit 5.000 Euro, so der Wunsch, soll die Buxtehuder Tafel jährlich bezuschusst werden.
"Wir stecken nicht in den roten Zahlen", sagt Bernd Deierling, Vorsitzender des Kirchenvorstands. Das könnte aber mittelfristig drohen. "Wir stoßen an unsere Grenzen", schreibt Deierling in dem Zuschussantrag. Durch die Zusage des Fleckens Horneburg an die dort eingerichtete neue Tafel, ein Ableger aus Buxtehude, jährlich 4.000 Euro zuzuschießen, fühlt sich der Petri-Kirchenvorstand ermutigt, auch in Buxtehude den Wunsch nach Unterstützung zu äußern. "Es wäre schön, wenn bei uns die Stadt mit im Boot wäre", sagt Bernd Deierling.