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Die "Container-Kita" am Stieglitzweg kommt

Interimslösung vor einem Neubau / Politik mahnt zur Eile

tk. Buxtehude. Um vier zusätzliche Krippen- und Kitagruppen zu schaffen, wird Buxtehude auf dem Gelände der Stieglitz-Kita Container aufstellen. Das hat der Jugendhilfeausschuss während seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen. "Nicht optimal, aber ohne Alternative", war die übereinstimmende Meinung. Auf andere Art könnten die dringend notwendigen Plätze nicht rechtzeitig geschaffen werden. "Es könnte sonst passieren, dass wir den Rechtsanspruch auf einen Platz nicht erfüllen zu können", warnte der Ausschussvorsitzende Nick Freudenthal (SPD). Die Interimslösung werde rund 320.000 Euro kosten, erklärte Jugendamtsleiterin Andrea Lange-Reichardt. Zusätzlich noch 20.000 Euro pro Gruppe für die Einrichtung. Die Möbel werden aber umziehen, wenn später ein "richtiger" Kindergarten neu gebaut wurde. "Das müssen wir in den kommenden zwölf Monaten planen", forderte Freudenthal. Er regte zudem an, dass es eine Sondersitzung des Rates geben solle, damit die Beschlüsse für den Kauf und die Einstellung des Personals früher gefasst werden können. 

Es gibt nämlich zwei Probleme, die einer schnellen Interimslösung entgegenstehen: "Wir sind nicht die einzigen, die solche Container benötigen." Darauf wies Mandy Nagel aus der Bauverwaltung hin.

Mit knapp gesetzten Lieferfristen müsse die Stadt gar nicht erst versuchen, Tempo zu machen. Das zweite Problem schilderte Andrea Lange-Reichardt: 14 neue Erzieherinnen und Erzieher werden gebraucht. Ob die alle schon zu Beginn des neuen Kitajahres im August zur Verfügung stehen, sei fraglich. Mandy Nagel rechnet aber damit, dass zumindest die Container gegen Ende des Jahres bezugsfertig sein werden.