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Ein sinnvoller Brückenschlag über die Este in Eilendorf

Genau an dieser Stelle könnte die neue Fußgängerbrücke über die Este führen, sagt Eilendorfs Ortsvorsteher Olaf Riesterer (Foto: tk)
Eilendorf und Altkloster verbinden / Auf das Behelfsbrücken-Fundament eine Fußgängerbrücke setzen

tk. Eilendorf. Diese Idee ist keine Vision und auch keine Traumtänzerei: Eilendorfs Ortsvorsteher Olaf Riesterer (CDU) hatte schon vor Jahren angeregt, eine Fußgängerbücke über die Este zu bauen. Und zwar in Höhe der bestehenden B73-Brücke. Die Chancen dafür stehen jetzt gut. Denn: Die Estequerung der Bundesstraße wird 2017 abgerissen und neu gebaut. Der Verkehr fließt bis Mitte 2018 über eine Behelfsbrücke. Deren Fundamente könnten genutzt werden, um die Fußgängerbrücke darauf zu errichten.



"Das ist echte Nachhaltigkeit", sagt Riesterer. Für das Brücken-Projekt hat er mit dem Schulleiter der Grundschule Altkloster, Ulrich Mayntz, und dem Bürgerverein Partner mit im Boot. Denn: Der Brückenschlag wurde Altkloster und Eilendorf sicher und schnell verbinden. "Die Schulkinder aus Eilendorf müssen heute stark frequentierte Straßen passieren", sagt Riesterer. Wie etwa die B73-Zufahrt oder die Lüneburger Schanze. Die neue Brücke würde sie schnell und sicher ans andere Esteufer zur Grundschule bringen. Eine Zuwegung existiert bereits. Auch nach den B73-Brückenarbeiten müssen Este und Bauwerk über einen breiten und befahrbaren Pfad erreichbar sein.

Auch das Heidebad wäre so schneller erreichbar. Der Weg auf der gegenüberliegenden Flussseite führt direkt zum Parkplatz des Freibads. "Viele gute Gründe sprechen für dieses Projekt", sagt Riesterer. Erste Gespräche zwischen Stadt und Landkreis haben stattgefunden, so der Ortsvorsteher.

Der Brückenbau würde nicht nur eine neue Verbindung schaffen - gleichzeitig entstünde auch ein neuer Spazierweg. Denn mit der Brücke wäre der Mühlenteich einmal komplett zu umrunden. "Davon profitieren alle", sagt Olaf Riesterer. Ein paar neue Pflanzen wären allerdings noch notwendig, um die Mühlenteich-Runde zu einem Naturerlebnis zu machen, so Riesterer.