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"Einstein" rollt nicht mehr durch Buxtehude

Der Jugendbus "Einstein" hat ausgedient (Foto: Hansestadt Buxtehude)
Der Jugendbus wird eingemottet oder verkauft

tk. Buxtehude. Der Buxtehuder Jugendbus, nach einem Namenswettbewerb "Einstein" getauft, wird nicht mehr als mobiler Treffpunkt unterwegs sein. Der Jugendhilfeausschuss hat am Mittwochabend beschlossen, dass der Bus eingemottet und eventuell verkauft werden soll. Obwohl der ehmalige amerikanische Schulbus seit einigen Jahren still steht, kostet er jährlich 2.500 bis 3.000 Euro Unterhalt. Das ist der Politik zu viel.
Die SPD hatte beantragt, dass der Bus reaktiviert werden soll (das WOCHENBLATT berichtete). Das scheitert schon daran, dass es keinen Fahrer mit Lkw-Führerschein und Jugendleitercard gibt. Zudem wäre der Bus nur im Sommer einsetzbar. Die Fahrer, die bislang mit dem gelben Gefährt unterwegs waren, hatten vor Touren im Winter abgeraten.
Weil die städtische Jugendpflege ohnehin ein drittes Fahrzeug braucht - das Geld steht im Haushalt schon bereit - soll dieser Neuwagen so aufgewertet werden, dass er als mobiler Treffpunkt benutzt werden kann. Eventuell wird noch ein Anhänger mit Ausrüstung etwa für Street Soccer gekauft.
Ob der Bus verkauft oder als Treffpunkt fester geparkt wird, ist noch nicht endgültig geklärt. Politik und Verwaltung befürchten, dass der dauerhaft geparkte Bus ausgeschlachtet oder demoliert wird.
Ausschusschef Nick Freudenthal (SPD) bedauerte nicht, dass der Antrag seiner Fraktion letztendlich keine Zustimmung fand: "Uns ging es darum, die mobile Jugendarbeit wieder voran zu bringen."