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Elbvertiefung: Serkan Tören widerspricht Senator Horch

tk. Stade/Hamburg. "Leider verlieren wir sehr viel Zeit", hatte Hamburg parteiloser Wirtschaftssenator Frank Horch über das Gerichtsverfahren zur Elbvertiefung bei einem Interview im NDR gesagt. Eine Entscheidung darüber, wie und ob der Fluss ausgebaggert werden darf, wird nicht vor der zweiten Jahreshälfte erwartet.
Der Stader FDP-Bundestagsabgeordnete Serkan Tören widerspricht Horchs Äußerungen. Solche Gerichtsverfahren würden "manches Mal viel Zeit in Anspruch nehmen", so Tören. Er hält es grundsätzlich für richtig, dass politische Entscheidungen von Gerichten überprüft werden. "Die berechtigten Interessen der Bürger dürfen nicht für staatliche Planungen geopfert werden", sagt Tören.
Horch hatte in dem Interview eine gründliche Überprüfung durch das Gericht zwar begrüßt - aber auch Sorgen geäußert, dass große Vorhaben wie die Elbvertiefung immer schwieriger durchsetzbar seien. Der Hamburger Hafen haben schon jetzt ernsthafte Probleme mit Schiffstiefen.