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Elke Twesten (Grüne): Gerüchte-Karriere als Stader Landratskandidatin

Gerüchte um Elke Twesten, Landtagsabgeordnete der Grünen aus dem Kreis Rotenburg: Sie will auf den Landrats-Sessel im Rotenburger und nicht im Stader Kreishaus (Foto: oh)
tk. Stade. "Das ist eine unglückliche Verkettung", sagt Elke Twesten, Landtagsabgeordnete der Grünen aus dem Nachbarlandkreis Rotenburg. An Wahlkampf-Infoständen der Grünen im Landkreis Stade machte kürzlich das politische Gerücht die Runde, die grüne Landespolitikerin wolle Landrätin im Stader Kreishaus werden. "Das sind nicht meine Ambitionen", erklärt Twesten auf WOCHENBLATT-Nachfrage. Zwischen Stade und Rotenburg gibt es durch den Wahlkreis Stade I/Rotenburg II eine enge Verzahnung. Gemeinsamer Direktkandidat in beiden Landkreisen ist der Buxtehuder Michael Lemke.
Die "unglückliche Verkettung", von der Twesten spricht, sei wohl das Ergebnis ihrer Pläne, Landrätin im Kreis Rotenburg zu werden. "Dort stehe ich als Kandidatin bereit", sagt Elke Twesten.
Problem für sie: Ihre eigene Partei sowie SPD und Freie Wähler haben mit dem parteilosen Superintendenten Hans-Peter Daub aus Rotenburg einen anderen Herausforderer für den Chefposten der Kreisverwaltung in der Wümmestadt aufs Schild gehoben.
Stades Landrat Michael Roesberg muss wohl nicht befürchten, gegen Elke Twesten als chefposten-ambitionierte Gegnerin in den Wahlkampf zu ziehen. Eine Frage bleibt spannend: Präsentieren die Parteien aus dem Stader Kreistag überhaupt einen eigenen Kandidaten?