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Frau Oldenburg-Schmidt, werden Sie das übernehmen?

Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt setzt sich mit den WOCHENBLATT-Leservorschlägen für "Buxtehude Ideen 2015" auseinander

tk. Buxtehude. Konstruktiv und kreativ sind die Vorschläge der WOCHENBLATT-Leser für die Aktion "Buxtehude Ideen 2015". Die Vielfalt reicht von bürgerfreundlicheren Online-Schadensmeldungen an die Stadt bis hin zur Forderung, aus Ost- und Westfleth endlich eine Fußgängerzone zu machen. Die Redaktion hat Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt einige der Leser-Ideen vorgelegt. Frage: Werden Sie das umsetzen?

• Mehr Beutelspender in der Stadt, um Hundekot zu entsorgen: "Ein leidiges Thema", findet die Bürgermeisteirn. Denn eigentlich könne man von jedem Hundebesitzer verantwortungsvolles Handeln erwarten. Weil das nicht klappt, will sie prüfen, wo in der Stadt weitere Beutelspender aufgestellt werden könnten.

• Den Ratskeller wieder öffnen: "Das ist ein ganz schwieriges Thema", sagt Katja Oldenburg-Schmidt. Trotz der exponierten Lage sei das Interesse gering. Die intensiven Gespräche mit "Paulaner" (das WOCHENBLATT berichtete) würden mittlerweile "gegen Null tendieren". In diesem Jahr soll der Aufzug eingebaut werden und die Stadt denke darüber nach, in Fachzeitschriften zu inserieren.
• West- und Ostfleth als Fußgängerzone: "Dazu gehört mehr als das Einrichten einer Fußgängerzone", so die Bürgermeisterin. Die flexible Absperrung mit dem Poller funktioniere gut. Grundsätzlich müsse die Altstadt insgesamt und nicht einzelne Straßen isoliert betrachtet werden.

Konkret will die Bürgermeisterin in diesen Jahr den Petri-Platz von parkenden Autos befreien. "Die gehören da nicht hin." In kleinen Schritten müsse dann weitergedacht werden. Das schließt für Katja Oldenburg-Schmidt die Umgestaltung des Petri-Platzes samt Nachdenken über die Verkehrsführung zwingend mit ein.

• Die Bahnhofstraße attraktiver gestalten: Ein Schritt dafür sei mit dem neuen Wegeleitsystem erreicht. Die Wegeverbindung vom Bahnhof bis zum Hafen werde besser gekennzeichnet. Wichtig sei es, gemeinsam mit der Bahnhofstraßen-Inititiatve zu handeln. Und zuerst müsse das Problem gelöst werden, dass Radfahrer - die dort eigentlich auf die Fahrbahn gehören - und Fußgänger häufig miteinander in Konflikt geraten.