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Fusion Buxtehude-Apensen: Gemeinsames Projekt statt Fusion, fordert die FDP

Hier an der Apensner Straße sollte schon vor Jahren ein Kreisverkehr entstehen (Foto: tk)

Die FDP lehnt Zusammenschluss mit Apensen ab und hat andere Ideen

tk. Buxtehude. Aus dem Vorschlag Michael Lemkes, Fraktionschef der Grünen, dass Buxtehude und Apensen fusionieren sollten, ist eine politische Diskussion geworden. Jetzt meldet sich der Buxtehuder FDP-Ortsverband zu Wort. Kein Zusammengehen, dafür aber ein gemeinsames Projekt entwickeln, das genau zwischen den beiden Kommunen liegt, schlagen die Liberalen vor
Sie greifen dafür einige ältere Ideen auf und fügen sie mit neuen zusammen: Zwischen Buxtehude und Apensen könnte ein völlig neuer Ort entstehen, der sein Zentrum am stillgelegten Bahnhof Ottensen hätte, so der FDP-Vorsitzende Patrick Meyer.



Das Konzept der FPD läuft unter dem Arbeitstitel "Pioniersdorf", angelehnt an den Saatguthersteller Pioneer, der dort seinen Firmensitz hat. Zuerst müsste bei Pioneer endlich der Kreisverkehr gebaut werden, der bereits geplant ist. Für das letztendlich gescheiterte private Sporthallen-Projekt an der Apenser Straße war das Rund bereits entworfen worden.

Als zweiter Schritt sollte dort ein Nahversorger gebaut werden. Auch das war - vor etlichen Jahren - von Buxtehuder Seite gewünscht worden. "Famila" hatte sich bereits ein Grundstück auf der Poineer gegenüberliegenden Seite der Apensener Straße gekauft.

Um Kreisel und Supermarkt herum könnten sich dann neue Siedlungsstrukturen entwickeln, so Patrick Meyer, die sich wie Adern eines Blattes vom Kreisel wegstrecken.

Als nächster Schritt sollten die EVB-Züge am Bahnhof Ottensen wieder halten. Zudem könnte dort ein kostenloser P&R-Platz entstehen. Eine Idee der Liberalen, die weit in die Zukunft ragt: Zwischen Ottensen und Gleis 4 des Buxtehuder Bahnhofs wird ein Schienenshuttle eingerichtet. Damit würde der überlastete Pendlerparkplatz am Buxtehuder Bahnhof und damit der gesamte Stadtverkehr zu den Hauptzeiten entlastet.

Auch wenn Apensen und Buxtehude als Kommunen selbstständig bleiben, sollte es möglichst verhindert werden, dass sich die beiden Nachbarn an der Apenser bzw. Buxtehuder Straße "entlangmäandern", so Meyer.