Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Geld wichtigstes Thema der Tagesordnung

Das Plantschen im Ahlerstedter Hallenbad wird teurer: Der Samtgemeinderat will eine Erhöhung der Eintrittspreise beschließen.

Harsefelder Samtgemeinderat verabschiedet Haushalt für 2013

Es geht vor allem um Geld, wenn die Ratsmitglieder der Samtgemeinde Harsefeld am Donnerstag, 13. Dezember, um 19 Uhr zu ihrer letzten Sitzung in diesem Jahr zusammenkommen: Auf der Tagesordnung stehen die Erhöhung der Eintrittspreise für die Eishalle, das Freibad sowie das Ahlerstedter Hallenbad. Außerdem sollen der Haushaltsplan für das kommende Jahr und der Nachtragshaushalt 2012 abgesegnet werden. Weiteres Thema ist der künftige Bedarf der Feuerwehren in der Kommune. In Ahlerstedt soll das Gerätehaus erweitert oder durch einen Neubau ersetzt werden. Außerdem muss für die dortige Ortswehr ein Hilfeleistungs-Löschfahrzeug angeschafft werden.
Sowohl für die Baumaßnahme als auch für den Autokauf werden Mittel im neuen Haushalt bereitgestellt. Mit rund 450.000 Euro macht der Feuerwehr-Bereich den größten Posten bei den Investitionen für 2013 aus, die sich auf etwa 1,7 Millionen Euro belaufen. Von dieser Summe fließen zudem 250.000 Euro in die energetische Sanierung der unzureichend wärmegedämmten Bücherei. Es wird aber auch Geld "locker " gemacht, damit es andernorts frostig kalt bleibt: Fast 120.000 Euro wird die neue Eismaschine für die Eissporthalle kosten.
Alles in allem umfasst der Haushalt 2013 ein Volumen von etwas mehr als 13 Millionen Euro. Das ist ein Zuwachs von weit über 800.000 Euro im Vergleich zu diesem Jahr. Stark erhöht haben sich die Finanzmittel, mit denen das Land die Samtgemeinde ausstattet. Harsefeld erhält eine dickere Portion vom großen Steuerkuchen aus Hannover als andere Orte vergleichbarer Größe, weil die Geest-Kommune ein geringeres Steueraufkommen und damit eine unterdurchschnittliche Finanzkraft aufweist.
Diese Mehreinnahmen sind mit ein Grund dafür, dass die Samtgemeinde beim Haushalt 2012 nachbessern muss. Höhere Zuweisungen vom Land bedeuten auf der anderen Seite, mehr Geld in die Kreisumlage zu stecken. Doch es gibt auch einen positiven Nebeneffekt: Die Umlage für die vier Mitgliedsgemeinden wird um zwei Punkte auf 33 Prozent gesenkt. Harsefeld, Ahlerstedt, Bargstedt und Brest dürfen so insgesamt rund 200.000 Euro für sich behalten, zumindest in diesem und im kommenden Jahr.
Trotz der Erhöhung der Eintrittspreise werden die Eishalle und die beiden Schwimmbäder weiterhin dicke Defizite im Haushalt aufweisen, ebenso wie die Bücherei. Der Betrieb dieser öffentlichen Einrichtungen ist neben den Schulen einer der größten Kostenfaktoren. Die Schulden der Samtgemeinde werden sich zum Stichtag 31.12.2013 auf knapp 4,7 Millionen Euro belaufen.