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Gewerbegebiet in Jork: Neue Stichstraße wird gebaut

bc. Jork. Die Gemeinde Jork hat erstmals seit langer Zeit wieder einen ausgeglichenen Haushalt verabschiedet (das WOCHENBLATT berichtete). Auf den Lorbeeren will sich die Verwaltung aber nicht ausruhen. Die Einnahmesituation muss dringend verbessert werden. Darauf drängt die Politik seit Langem. Im Fokus ist dabei vor allem die Situation im erweiterten Bereich des Gewerbegebietes Ostfeld. Hier gibt es immer noch etliche freie Flächen. Die Prognose des Kreiswirtschaftsförderers Michael Seggewiß im WOCHENBLATT 2014, im Jahr 2016 sei hier alles verkauft, ist nicht eingetroffen.
Jetzt hat die Politik im nicht-öffentlichen Teil der jüngsten Gemeinderatssitzung „Nägel mit Köpfen“ gemacht. Das Angebot im Ostfeld soll erweitert werden. Mittels einer Stichstraße soll die Erschließung kleinerer Grundstücke zwischen ungefähr 1.500 und 4.000 Quadratmeter möglich werden. Die werden angeblich häufiger nachgefragt. Bürgermeister Gerd Hubert: „Wir haben mehrere Interessenten für kleine Grundstücke.“ Die sind dann mit mehr als 30 Euro pro Quadratmeter auch ein bisschen teurer als die großen, die Erschließungskosten sind darin schon eingepreist. Aufgrund der EU-Förderung darf die Gemeinde mit der Vermarktung der Gewerbegebietsflächen keinen Gewinn erzielen.
Wie berichtet, bleibt Bürgermeister Gerd Hubert auf den großen Parzellen oft sitzen. 650.000 Euro wollte Hubert in 2016 aus dem Verkauf der Grundstücke einnehmen, geworden sind es knapp 490.000 Euro.
Jetzt wurden etwa 150.000 Euro für den Bau der Straße in den Haushalt 2017 eingeplant. Spätestens im Sommer sollen die Bagger rollen, möglichst im Herbst soll die Zuwegung fertig sein.