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Gielbertstraße: Buxtehude verzichtet auf das Vorkaufsrecht

Hinter diesem Mehrfamilienhaus endet gegenwärtig die Bebauung.

tk. Buxtehude. Die Stadt wird von ihrem Vorkaufsrecht für die Flächen, die der HBI im geplanten Baugebiet an der Giselbertstraße gehören, keinen Gebrauch machen. Das hat der nicht-öffentlich tagende Verwaltungsausschuss (VA) kürzlich beschlossen. Das heißt: Die Stadt und das Bauunternehmen aus Nottensdorf werden das größte Buxtehuder Wohnbauprojekt in der nahen Zukunft gemeinsam entwickeln.

"Wir haben städtebaulich ehrgeizige Ideen", sagt Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt. Bezahlbares, ökologisches Mehrgenerationen-Wohnen ist an der Giselbertstraße das Ziel. Vorstellbar wäre, einzelne Quartiere der insgesamt rund zölf Hektar großen Fläche mit jeweils einem eigenen städtebaulichen Wettbewerb zu planen.

Dabei wird es einen "Eigentümer"-Mix aus HBI und Stadt geben. Es wird ein sogenanntes Umlegungsverfahren durchgeführt. Das heißt, Stadt und HBI bringen ihren Grundbesitz in einen gemeinsamen Flächenpool ein. Für die konkreten Wohnbauprojekte erhalten die Partner daraus anteilig Grundstücke. Grund: Die Stadt verfügt über zwei Drittel und die HBI über rund ein Drittel des geplanten Baugebietes. Weil nicht nur Häuser gebaut werden, sondern auch Straßen, Spielplätze und anderes mehr entsteht, werden die tatsächlichen Wohnbauflächen gerecht nach dem jeweiligen Grundbesitzanteil verteilt.

Die konkreten Planungen gehen mit Hochdruck los. Die Entwürfe des Bebauungsplanes sollen noch vor der Sommerpause diskutiert werden. Der Erste Stadtrat Michael Nyveld kann sich vorstellen, dass die ersten Mieter oder Häuslebauer 2017 einziehen.