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Grüne wollen über den Wolf diskutieren

Antrag an den Umweltausschuss

tk. Stade. "Wir sind pro Wolf, aber nicht naiv", sagt Hartwig Holthusen, Fraktiosnvorsitzender der Grünen im Stader Kreistag. Die Grünen stellen den Antrag, dass bei der nächsten Sitzung des Ausschusses für Regionalplanung und Umweltfragen ein Sachstandsbericht zur Rückkehr des Wolfes in den Landkreis Stade gegeben wird.
Hintergrund: Was schon lange gemutmaßt wurde, ist jetzt offiziell. Der Wolf ist da. Drei Sichtungen gelten als Bestätigung. Jetzt ist auch amtlich, dass es ein Wolf war, der die Schafe, in Oederquart gerissen hat.
"Wir wollen die Debatte versachlichen", sagt Hartwig Holthusen. Über den aktuellen Sachstand soll der Wolfsberater Uwe Seggermann berichten. Die Grünen wollen auch nachfragen, wie gefährlich die Rückkehr des Wolfes nun tatsächlich ist.
Eine Debatte auf Landkreis-Ebene verspricht spannend zu werden. Der Stader CDU-Bundestagsabgeordnete Oliver Grundmann, der auch im Kreistag sitzt, gehört sogar CDU-intern auf Bundesebene zu den schärfsten Kritikern der offiziellen Wolfs-Politik auch auf Bundesebene. Er befürwortet etwa die Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht. Auch Helmut Dammann-Tamke, CDU-Land- und Kreistagsabgeordneter sowie Präsident der Jägerschaft in Niedersachsen, ist der Auffassung, dass der Wolf am Ende bejagt werden muss. Gegenwärtig unterliegt er aber dem Naturschutz- und nicht dem Jagdrecht.