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Heitmannshausen: Anwohner sind von Rasern genervt

Die neuen Markierungen zeigten nur kurze Zeit Wirkung (Foto: tk)
Viele Autofahrer zu schnell / Wie können Raser gebremst werden?

tk. Heitmannshausen. "Für höchstens zwei Minuten Zeitvorteil alle zu nerven, das muss nicht sein", sagt Neuklosters Ortsbürgermeisterin Astrid Bade (SPD). Die Verkehrssituation in Heitmannhausen steht einmal mehr auf der Tagesordnung der Ortsratssitzung am Mittwoch, 11. Januar, um 20 Uhr in "Robbys House" (Cuxhavenerstr. 147).
Die Menschen in Heitmannshausen haben schon oft über Raser vor ihrer Haustür geklagt. "Wir haben noch einmal nachgebessert", sagt Astrid Bade. Mit weißen Streifen und einer plakativen 30 wurde an verschiedenen Stellen auf die Tempobeschränkung hingewiesen. Nach Aussagen der Anwohner zeigten die Maßnahmen aber nur kurze Zeit Wirkung, dann wurde gerast wie zuvor.
Anwohner und Ortsrat wollen erneut diskutieren, was jetzt überhaupt noch möglich wäre. Von Einbuchtungen auf beiden Seiten hält Astrid Bade wenig. "Viele Autofahrer fahren nach der Devise, bremsen können die anderen und brettern durch", sagt sie.
Das gleiche Problem beschäftigt die Menschen in Neukloster "Am Geise". Und auch in Buxtehude - Beispiel Ellerbruch - werde auf schmalen Anliegerstraßen gerast. "Der Verkehr hat insgesamt deutlich zugenommen", konstatiert die Ortsbürgermeisterin. Für Heitmannshausen sei das besonders seit der A26-Öffnung spürbar.
Sollten Anwohner, Ortsrat und Verwaltung den Königsweg finden, um Raser auszubremsen - tempogeplagte Bürger anderswo wären dankbare Nachahmer.