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Ideen der SPD für die Buxtehuder Bahnhofstraße: Autos bleiben, Gehwege werden breiter

Die Gehwege an der Bahnhofstraße sollen deutlich breiter werden und optisch zur Straße hin abgegrenzt werden Foto: tk
tk. Buxtehude. In die Debatte über grundlegende Veränderungen auf der Bahnhofstraße kommt jetzt richtig Bewegung. Zuerst hatten die Fraktionen von Grünen sowie BBG-FWG/FDP vorgeschlagen, probeweise die Autos auszusperren. Jetzt legt die SPD mit ganz konkreten Vorschlägen nach: Autos fahren weiterhin durch die Bahnhofstraße, aber die ohnehin schon breiten Fußwege werden zu einer Art Boulevard.

Das ist der Plan der SPD, den sie konkret als Antrag auf Prüfung stellt: Der Autoverkehr bleibt und die Radfahrer müssen künftig grundsätzlich auf der Fahrbahn radeln (was sie heute bereits dürfen). Die vorhandenen Gehwege werden auf ein Maximum verbreitert. Dafür könnte der Grünstreifen verkleinert werden. Außerdem soll der dann schmalere Streifen blickdicht bepflanzt bzw. gestaltet werden. Die SPD schlägt vor, dass das zum Beispiel mit Rankgitter geschehen könnte, die auch über den Fußweg führen und damit einen Laubencharakter hätten. Es müssten aber in regelmäßigen Abständen Öffnungen vorhanden sein, damit die Passanten die Seiten wechseln können.

Mobiliar, wie etwa Bänke, sollten "situationsgerecht" aufgestellt werden. Außerdem solle die Stadt die Außengastronomie gezielt fördern - allerdings nicht vor Wohnhäusern.
Damit sich Radfahrer daran gewöhnen, auf der Fahrbahn zu fahren, soll es am Anfang und am Ende eine Art Einfädelsystem geben, das die Radler leitet. 

Während einer der nächsten Sitzungen des Stadtplanungsausschusses will die Fraktion ihre Ideen vorstellen und diskutieren.