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Katja Oldenburg-Schmidt: "Frischer Wind von Innen"

Katja Oldenburg-Schmidt will Buxtehuder Bürgermeisterin werden (Foto: oh)

tk. Buxtehude. Wer macht das Rennen? Katja Oldenburg-Schmidt (parteilos) und Michael Lemke (Grüne) werben am kommenden Sonntag um Wählerstimmen. Beide wollen Bürgermeister werden. Lesen sie hier, für welche Ziele die Erste Stadträtin Oldenburg-Schmidt steht.

Warum sind Sie eine bessere Bürgermeisterin als ihr Gegenkandidat Michael Lemke?

Ich bringe die Verwaltungs- und Führungserfahrung mit, die eine Buxtehuder Bürgermeisterin braucht: Als erste Stadträtin führe ich über 250 Mitarbeiter und bin mitverantwortlich für ein Haushaltsvolumen von 75 Mio Euro. Meine Stärke war und ist meine politische Unabhängigkeit. Ideen zu entwickeln, zu diskutieren, politische Mehrheiten dafür zu erzielen, Entscheidungen zu treffen und Projekte erfolgreich umzusetzen, das prägt mein Handeln.

Was ist das wichtigste Projekt, das sie in den ersten 100 Tagen umsetzen wollen?

Für mich gibt es nicht das eine Projekt. Vielmehr steht neben der Frage des Sportplatzes für den SV Ottensen, der Sanierung der Halle Nord, den notwendigen Veränderungen beim ÖPNV, die Neuausrichtung des Stadtmarketings und der dringend erforderliche Schulterschluss von Politik, Verwaltung und Wirtschaft ganz oben auf meiner Agenda.

Welche drei Vorhaben werden Sie in Ihrer Amtszeit verwirklichen?

Die Entwicklung der Hansestadt Buxtehude zu einer attraktiven „Marke“ in der Metropolregion, der Ausbau von Betreuungs- und Ganztagsangeboten an Schulen, sowie die Ausweisung neuer Baugebiete, die in Zukunft den Anforderungen des demografischen Wandels gerecht werden, das heißt, die Anpassung von Wohnformen an Lebensformen und Alter mit entsprechender Vielfalt und ökologischer Nachhaltigkeit.

Was ist wichtiger auf dem Chefessel im Stadthaus? Frischer Wind von außen oder Verwaltungserfahrung?

Warum sollte frischer Wind denn nur von außen kommen? Verwaltungserfahrung ist allerdings von unschätzbarem Wert und zwingend notwendig, um neue Ideen auch wirksam umsetzen zu können.

Die politischen Topthemen aus den vergangenen Monaten haben gezeigt, dass Bürgerinnen und Bürger mehr Mitsprache wollen. Wie garantieren Sie das?


Es ist kein Geheimnis, dass wir hier Nachholbedarf haben. Ich möchte deshalb Bürgerinnen und Bürger frühzeitig über bedeutende Vorhaben der Stadt informieren. Und da, wo es möglich ist, sollten sie durch gesonderte Beteiligungsprozesse mit einbezogen werden. Gute Beispiele hierfür sind für mich die Erarbeitung des Klimaschutzkonzeptes und die Entwicklung des Torfweges. Der frühe und ausführliche Dialog, die gemeinsame Suche nach Kompromissen und am Ende eine demokratisch legitimierte Entscheidung sind für mich der beste Weg, zu einer Lösung zu kommen, die die große Mehrheit akzeptieren kann.

Ihr Weg, um den Buxtehuder Schuldenberg abzubauen?

Das heißt für mich, den bereits eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Im Jahre 2014 konnten wir einen genehmigungsfreien Haushalt vorlegen, wir haben seit vielen Jahren zum ersten Mal wieder keine neuen Kredite aufgenommen, konnten Schulden real um 1,5 Mio Euro abbauen und die Überschussrücklage auf über 10 Mio.Euro erhöhen, um daraus neue Maßnahmen zu finanzieren. Diese positive Entwicklung ist leider in der öffentlichen Debatte zu kurz gekommen. Eine strenge Aufgabenkritik und strategische Zieldiskussion mit dem Rat sind darüber hinaus unerlässlich, um die Ausgaben weiter zu senken.

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Herr Lemke hat durch die sehr späte Bekanntgabe seiner Kandidatur Mut bewiesen und dafür gesorgt, dass die Bürger und Bürgerinnen jetzt eine echte Wahl haben. Das dient der Demokratie und hat letztlich für einen spannenden Wahlkampf gesorgt.

• Steckbrief: 54 Jahre, geboren und aufgewachsen im Kreis Pinneberg, seit 27 Jahren verheiratet, eine erw. Tochter, seit 20 Jahren wohnhaft in Buxtehude
Studium der Rechtswissenschaften in Hamburg und Freiburg, Tätigkeiten bei der Uni Hamburg, der Umweltbehörde Hamburg, danach als Juristin in Buxtehude. Seit 2009 Erste Stadträtin, Geschäftsführung des Präventionsrates, div. Aufgaben beim Niedersächsischen Städtetag (Schulausschuss, Sozial und Jugendhilfe, Kultur, Kämmererausschuss),

In jungen Jahren Leistungssportlerin (Basketball), heute immer noch sportbegeistert für Wandern, Skifahren und Laufen. Klassische Konzertbesuche, ehrenamtliches Engagement für die Leichtathletik des BSV, Elternarbeit in Kita und Schule,