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Kommentar zu neuen "Arena-Projekt": Das Motto "Halle für alle!"

Streng genommen ist es inzwischen der dritte Anlauf, eine neue Halle zu bauen, die für die BSV-Bundesliga-Handballerinnen eine besseres Zuhause als die Halle Nord ist und gleichzeitig Platz für sehr viel mehr bietet: Es gab schon Gedankenspiele für einen Neubau auf städtischem Grund anstelle der maroden Festhalle, dann wollten private Investoren mit Bürgerspenden die "Arena" an der Apensener Straße bauen und jetzt startet die nächste Planungs- und Diskussionsrunde.
Alle guten Dinge sind drei - jetzt klappt's: vor allem dann, wenn die neuen Macher aus Fehlern lernen. Die Initiatoren der alten "Arena"-Pläne hatten sich mächtig ins Zeug gelegt - aber viel zu spät offensiv kommuniziert, dass diese Halle kein Sporttempel für den BSV, sondern eine Event-Location für alle ist.
Verständlich, dass sich die privaten Sponsoren, die selbst mit Millionen-Summen den Neubau anschieben wollten, bei der Sposorensuche vor allem auf größere Spender fokussiert haben. Aber: Viele Anrufer in der WOCHENBLATT-Redaktion hatten diese Kampagne, die auch wir auf der Zielgeraden unterstützt haben, kritisiert. Auch Kleinstspenden waren zwarwillkommen, auf das Treuhandkonto sollten aber nur Zahlungen ab 200 Euro fließen. Das empfanden manche Bürgerinnen und Bürger als arrogant und fühlten sich ausgebootet.
Jetzt Planungsrunde Nummer drei: Dafür schlage ich als Motto vor: "Halle für alle!"

Tom Kreib

Den Artikel über die "Arena"-Plänen lesen Sie hier