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Kultur-Sightseeing: Baustellenbesuch im Buxtehude-Museum

Keine Stadtführung, sondern eine politische Sitzung: Zwei Kulturausschüsse besuchen die Buxtehuder Museums-Baustelle (Foto: tk)

Kreis- und Stadtkulturausschuss unterwegs

tk. Buxtehude. Mit spürbarer Freude auf das, was kommt, führte Buxtehudes Museumsleiterin Dr. Susanne B. Keller den Kulturausschuss des Landkreises Stade und den der Stadt Buxtehude am Mittwochnachmittag über die Baustelle. Das Buxtehude-Museum wird gegenwärtig saniert und durch den Zukauf des benachbarten Hauses vergrößert. "Endlich kann die Stadtgeschichte ausgedehnt werden und die Altsachsenfunde finden ihren gebührenden Platz", sagte die Museumschefin.



Es war für die Kulturfreunde aus der Politik ein Ausflug, bei dem noch Fantasie notwendig ist. Der unfertige Erweiterungsbau, ein ehemaliges Café, wird zum Eingang, Museumsshop mit Bistrobereich umgebaut und bietet Zugang zu den Ausstellungsräumen. "Das wird alles hell und lichterfüllt", so Keller. Zu sehen ist davon noch nichts, denn das gesamte Projekt wird erst Ende 2018 fertig sein.
Keller lobte die künftigen Möglichkeiten und bot einen Überblick über das, was zur Zeit im Museum passiert. Jedes einzelne Stück aus dem Fundus - der für die Sanierung komplett geräumt werden muss - werde katalogisiert.

Buxtehudes Erster Stadtrat Michael Nyveld ist überzeugt: "Das wird eine tolle Sache." Weil die Kreispolitiker nicht zur Kasse gebeten werden - die rund 4,2 Millionen Euro zahlt die Stadt - beendeten sie den Baustellentrip mit freundlichem Wohlwollen und ohne Nachfragen.