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Leichter Rückgang bei Bauanträgen in Buxtehude

Die Zahl neuer Bauprojekte ist im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen Foto: tk
Baustatistik für 2017: Wohnungen werden größer / Weniger Baugebiete, weniger Anträge

tk. Buxtehude. Die Zahl der Bauanträge und -genehmigungen bleibt in Buxtehude auf einem hohen Niveau. 2017 wurden 449 Anträge gestellt und 410 genehmigt. Mandy Nagel, die in der Bauverwaltung unter anderem den Bereich der Baugenehmigungsverfahren verantwortet, stellte die Zahlen kürzlich vor. Dass es im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Rückgang gegeben habe liege daran, dass es im vergangenen Jahr weniger große Projekte bzw. Neubaugebiete gegeben habe. Das werde in diesem und den Folgejahren anders werden. So seien bereits im vergangenen Jahr Bauanträge für 187 neue Wohnungen genehmigt worden, die erst in diesem Jahr fertiggestellt werden.
90 Prozent aller Bauanträge beziehen sich auf den Wohnungsbau, so Nagel. Wobei 50 Prozent aller Vorhaben im vergangenen Jahr Projekte der Lückenbebauung gewesen seien.
Ein interessantes Detail: Neue Zweizimmerwohnungen seien im Durchschnitt rund zwölf Quadratmeter größer geworden und verfügen nun über 63 Quadratmeter. Das liege daran, dass es gerade bei diesen Wohnungen eine starke Nachfrage gebe und die Neubauvorhaben meist großzügige Grundrisse besäßen. Der Trend gehe bei Wohnungen ganz klar Richtung Mehrfamilienhaus. 90 Prozent der in 2017 beantragten Neubauwohnungen befinden sich in diesen größeren Wohneinheiten.
Was Mandy Nagel aus Sicht der Bauverwaltung erfreulich findet: 66 Prozent aller Baugenehmigungen wurden innerhalb von vier Wochen erteilt.