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"Linke" übt Kritik an überteuerten Mieten für Flüchtlingsunterkünfte

tk. Buxtehude. Der Buxtehuder Ratsherr Klemens Kowalski (Die Linke) kritisiert die "Bereicherung auf dem Rücken von Hilfsbedürftigen". Er meint damit eine Kaltmiete von 9 Euro, die vom Landkreis für eine Flüchtlings-Unterkunft in Buxtehude an der Bebelstraße gezahlt werden muss (das WOCHENBLATT berichtete).

Was den Politiker ärgert: Es werde keine ortsübliche, sondern eine überteuerte Miete verlangt. Kowalski und der Linken-Kreistagsabgeordnete Benjamin Koch-Böhnke sprechen in diesem Fall von "Erpressung". Richtig sei zwar, dass das Wohl der Mensche an erster Stelle stehen müsse, doch diese Miete sei inakzeptabel.
Allerdings müsste sich die Politik an die eigene Nase fassen. Denn: Der soziale Wohnungsbau sei vollkommen zum Erliegen gekommen.

Als Lösung Container aufzustellen, halten die beide Linken-Politiker für inakzeptabel. "Wir brauchen eine Willkommenskultur und keine Ausgrenzung an den Stadtrand."
Richtung der rot-grünen Landesregierung fordern sie eine Erhöhung des Budgets für Asylbewerber. Die Summe, die die Landkreise aus Landesmitteln erhalten, reiche bei weitem nicht aus.