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Mehr Geld für die Buxtehuder Kulturstiftung

tk. Buxtehude. Das heimliche Topthema der jüngsten Kulturausschusssitzung war die Kulturstiftung. AfD-Politikerin Anke Lindzus wollte die angesichts niedriger Zinsen in eine sogenannte Verbrauchsstiftung umwandeln. Das heißt, dass für Stiftungszwecke - also Kulturförderung - auch das Kapital angeknabbert werden darf. Das stieß bei der politischen Mehrheit auf keine Zustimmung. Das Thema hatte Gewicht, weil zudem der Antrag zur Abstimmung stand, dem Stiftungskapital ab 2018 wieder jährlich 20.000 Euro zuzuführen.

Ein Blick auf die Zahlen: Die Kulturstiftung unter dem Dach der Stadtverwaltung wurde 1994 mit einem Startkapital von 92.000 Euro eingerichtet.  Bis 1998 wurde die Summe jährlich aufgestockt, danach regierte der Sparzwang. Vom Ziel, 500.000 Euro Grundstock, ist die Stiftung mit einem Kapital von derzeit rund 185.000 Euro weit entfernt.

Gleichwohl wurden seit Gründung durch Zinserträge und zusätzliche Spenden rund 179.000 Euro für Kunst ausgegeben. Die Verwaltungskosten betragen für die 23 Jahre  nur 1.800 Euro.

Letztendlich segnete der Kulturausschuss die 20.000 Euro ab. Ob die Kulturstiftung auf ewig besteht, steht dagegen noch nicht fest. Denn: In Kürze wird die "Buxtehude Stiftung" unter dem Dach der Sparkasse Harburg-Buxtehude eingerichtete. Die soll - mit Ausnahme der Kunst - alles von Sozial bis Sport unterstützten. Theoretisch denkbar wäre es zumindest, dass die Kulturstiftung irgendwann in die Buxtehude Stiftung überführt wird.