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Michael Lemke (Grüne): Buxtehuder Baulücken gezielt nutzen

Michael Lemke (Grüne): Wildwuchs und maximale Ausnutzung bei Baulücken sollte verhindert werden

tk. Buxtehude. In Buxtehude fehlen Wohnungen. Und auf der anderen Seite gibt es eine Liste von Innenstadtgrundstücken, die für Wohnungsbau nutzbar wären. "Eine geplante Verdichtung ist gut", sagt Michael Lemke, Fraktionschef der Grünen, und regt an, nördlich des Bahnhofs damit zu beginnen. Konkret: Ein Bebauungsplan soll regeln, was und in welcher Größe entstehen könnte.

Lemkes Grundidee: In den Bereichen rund um die Carl-Hermann-Richter-Straße und Brüningstraße gibt es viele große Grundstücke. Manche liegen brach, auch einige wenige Häuser zeigen leichte Spuren des Verfalls. Dort, wo Grundbesitzer ihr Land verkaufen oder selbst entwickeln wollen, müsste es dafür auch die Möglichkeit geben.
Wichtig ist Michael Lemke dabei aber kontrollierte Bebauung: "Es muss weiterhin viel Grün und keine Maximalausnutzung bis auf den letzten Quadratzentimeter geben", fordert er.

Daher sollte für den Bereich nördlich des Bahnhofs exemplarisch ein B-Plan entwickelt werden. Dabei würde Lemke auch Funktionen zuordnen, etwa für kleine Geschäfte oder den Frisör um die Ecke. Der Grünen-Politiker verbindet damit die Vision eines Mehrgenerationenwohnens in einem Viertel. Nördlich des Bahnhofs seien die Voraussetzungen dafür ideal, so Lemke. Die Innenstadt und der Bahnhof sind in Fußmarschentfernung, das stadteigene Freizeithaus biete die Möglichkeit, ein Treff für Jung und Alt zu werden. "Hier gibt es das Potenzial, das sollten wir nutzen", sagt Lemke.

Natürlich könne niemand zum Vermarkten seines Grundstücks gezwungen werden, so Lemke. Es sei aber wichtig, vorbereitet zu sein. Allein schon deshalb, weil der Flächenverbrauch auf der grünen Wiese eingedämmt werden solle. Wenn ein Vorbildprojekt nördlich der Bahn funktioniere, können das auf andere Stadtteile ausgedehnt werden, sagt Lemke. Er hat dabei unter anderem Altkloster im Visier.
Konkret schlägt er einen Fünf- bis Zehnjahresplan vor, um potenzielle Flächen für Wohnbebauung quartiersweise vorzubereiten.

Einen potentiellen Partner für die Projektentwicklung hat er dabei schon im Visier: Die "Buxtehuder Wohnungsbaugenossenschaft" könnte gut ins Spiel kommen.