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Moscheebau in Buxtehude: Notfalls dafür den B-Plan ändern

Die muslimische Ahmadiyya-Gemeinde will in Buxtehude schon lange eine Moschee bauen. In Vechta steht das Gebäude schon länger (Foto: AMJ)
Grüne und Linke wollen Moscheebau voranbringen

tk. Buxtehude. Die Fraktion der Linken und der Grünen stellen gemeinsam den Antrag, dass die Stadtverwaltung prüfen soll, auf welchen Grundstücken in Buxtehude eine Moschee errichtet werden könnte und auf welchen Flächen dafür eine Änderung des Bebauungsplanes notwendig wäre.

Hintergrund: Vor einigen Wochen hatte die muslimische Ahmadiyya Muslim Jamaat-Gemeinde (AMJ) alle Fraktionen des Rates eingeladen, um über die bislang vergeblich Suche nach einem Grundstück für den Moscheebau zu berichten. Ein Problem, das in ähnlicher Form auch die Islamische Gemeinde betrifft. Die Parteien hatten hatten bei dem Treffen die Bereitschaft signalisiert, auch geltende Bebauungspläne zu verändern.
Denn: Die AMJ könnte zum Beispiel Grundstücke im Gewerbegebiet Alter Postweg erwerben. Doch dort ist gemäß gültigem B-Plan kein kirchliches Bauwerk erlaubt.

Konkret soll über einen Moschee-Standort an der Felix-Wankel-Straße im Gewerbegebiet nachgedacht werden, fordern beide Fraktionen. Zu den Beratungen im Ausschuss sollen auch die muslimischen Gemeinden aus Buxtehude eingeladen werden. Es dürfe nicht sein, dass die Moscheepläne "immer wieder auf die lange Bank geschoben werden müssen", betonen die Fraktionsvorsitzenden Michael Lemke (Grüne) und Benjamin Koch-Böhnke (Die Linke).