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Neubau für Landkreis: Staat und Privat Hand in Hand

Kreisbaurat Hans-Hermann Bode (Foto: archiv)
bc. Stade. Der Bau- und Wege-Ausschuss des Stader Kreistags hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig empfohlen, den Neubau für das Jugendamt in öffentlich-privater Partnerschaft (ÖPP) zu realisieren. Das heißt im Kern: Die Kreisverwaltung gibt den Rahmen vor, eine private Firma baut als Generalunternehmer und übergibt das Gebäude schlüsselfertig. Der Kreis wird dann zum Betreiber des Gebäudes. Wie berichtet, soll der Neubau für 100 Mitarbeiter gegenüber des neuen Staatsarchivs in Bahnhofsnähe entstehen. Derzeit ist das Jugendamt noch in Ottenbeck untergebracht.
Der Landkreis hat gute Erfahrungen mit ÖPP-Modellen gemacht. Auch der Neubau der Kreisverwaltung am Sande ist auf die Art entstanden. Kreisbaurat Hans-Hermann Bode: „Sofern das Vorhaben eine gewisse Größe hat, hat das Modell seine Stärken.“ Siehe Athenaeum, Vincent-Lübeck-Gymnasium oder die Berufsbildenden Schulen. Der Vorteil bei ÖPP sei das geringe Kostenrisiko für den Landkreis. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimme, so Bode.
Neben Jugendamt soll auch die Gebäudewirtschaft in den Neubau einziehen, der rund zwölf Millionen Euro kosten soll. Möglicherweise könnte der Bau noch im Herbst 2018 beginnen. Geplante Fertigstellung: 2020. Das Gesundheitsamt (Heckenweg) sowie das Straßenverkehrsamt (Kreisel Kaisereichen) sollen nicht umziehen.