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Neue Ampeln für Dammhausen: Jetzt muss es schnell gehen

Kreisbaurat Hans-Hermann Bode (li.) und Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt reden von einem "ehrgeizigen Zeitplan" (Foto: tk)
Neuer Fuß- und Radweg und neue Ampeln: Was in Dammhausen geplant ist

tk. Dammhausen. "Als "ehrgeizig" bezeichneten Kreisbaurat Hans-Hermann Bode und Buxtehudes Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt das Tempo, das eingeschlagen werden muss, damit Dammhausen einen neuen Fuß- und Radweg sowie drei zusätzliche Ampeln bekommt. Mit diesem Maßnahmenpaket reagieren Kreis und Stadt und den Protest der Dammhauser über den massiven Autobahnverkehr (das WOCHENBLATT berichtete). Sie sind der Garant dafür, dass eine Klage gegen die A26-Öffnung ruht und nicht durchgezogen wird.



Der Knackpunkt: Die Planungen für die zusätzlichen Ampeln . außerdem müssen die Bushaltestellen passend verlegt werden - muss bis Ende Mai fertig sein. Dann endet die Frist, um beim Land eine Förderung für 2017 zu bekommen. Denn im kommenden Jahr soll schon alles fertig sein.

Ähnlich sieht es beim Fuß- und Radweg aus: Ende April muss die gesamte Planung stehen, damit Fördergelder für 2017 fließen.

Der Haken dabei: "Es gibt noch jede Menge Klärungsbedarf", sagt Bode. Denn nicht überall ist an der Dammhauser Straße genug Platz für den 2,50 Meter breiten Fuß- und Radweg vorhanden. Der Landkreis muss also mit den Anliegern über einen Flächenkauf verhandeln - oder alternativ auf den 1,50 Meter breiten Grünstreifen ausweichen, um genug Platz zu bekommen.

Als wäre das noch nicht kompliziert genug: Der Kreis ist für den Radweg, die Stadt aber für den Fußweg zuständig. Das bedeutet: Der Fußwegbau wird nach der städtischen Ausbausatzung abgerechnet und die Anwohner müssen mitbezahlen. Oldenburg-Schmidt geht allerdings davon aus, dass es sich nicht um große Anliegerbeträge handeln werde.

Die bürokratische Gemengelage ist schon kompliziert. Die Vereinbarung zwischen der BI, Stadt und Kreis schreibt zudem eine intensive Bürgerbeteiligung vor. Bei der Frage, wo welche Ampel stehen soll, haben die Dammhauser Mitspracherecht.