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Neue Baugebiete in Buxtehude: "Konkret geplant wird zur Zeit nichts"

Hier könnte ein neues Baugebeit an der Rübker Straße entstehen (Foto: tk)
Wohnbauflächen an der Rübker Straße / Entwicklung erst nach A26-Zubringer-Entscheidung

tk. Buxtehude. Der Buxtehuder Rat wurde kürzlich von der Stadtverwaltung bei einem nicht-öffentlichen Workshop über aktuelle und zukünftige Großprojekte informiert. Ein Thema waren dabei auch Flächen, die sich für Wohnbebauung eignen würden. Denn in Buxtehude fehlen Wohnungen. Dabei sorgte ein Grundstück bei manchen Ratspolitikern für Verwunderung. Es liegt an der Rübker Straße (K40) auf einer städtischen Fläche und bietet Platz für 150 bis 200 Wohneinheiten. Der Grund für die Irritationen: Das Planfeststellungsverfahren für den Ausbau der Rübker Straße als Autobahnzubringer läuft noch immer und eine Ende ist nicht abzusehen (das WOCHENBLATT berichtete mehrfach). Platzen mitten in die Planung des Zubringers jetzt Neubaupläne? Das WOCHENBLATT hat beim Ersten Stadtrat Michael Nyveld nachgefragt.

"Das sind Potentialflächen mehr nicht", sagt Michael Nyveld über die Rübker Straße. Sie seien im Flächennutzungsplan als Wohnbaustandorte eingetragen. "Es gibt aber keine konkreten Planungen", betont er. Und darüber würde auch erst dann mit der Politik diskutiert werden, wenn endgültig feststehe, wo der A26-Zubringer verlaufe. "Zur Zeit bringen wir kein Planverfahren voran", so der Erste Stadtrat. Auch dann nicht, wenn interessierte Investoren anfragen, Das betreffe sowohl diese als auch andere städtische Grundstücke.
So wie diese städtische Fläche gebe es noch einige Grundstücke, die sich für Wohnungsbau eigenen würden, die derzeit aber nicht konkret überplant werden. Etwa an der Giselbertstraße oder am Königsdamm. Beide sind zur Zeit noch vorläufig für den Hochwasserschutz gesichert. Ob das Bestand hat, werde voraussichtlich Ende des Jahres feststehen, sagt Nyveld.

Besonders für die Flächen an der Giselbertstraße (gegenüber der Festhalle) wäre eine Herausnahme aus dem Hochwasserschutz interessant. Dort gab es bereits erste grobe Planungen für mehrgeschossigen Wohnungsbau. Im Gesamtpaket der Vorplanung war auch der Bau eiens Kreisverkehrs enthalten, der den überlasteten Knotenpunkt Giselbertstraße/Hansestraße entlasten würde.