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Ortsvorsteher Buxtehude/Eilendorf: „Das Wohl der Bürger steht im Vordergrund“

Möchte als "Teamplayer", das möglichst viele Bürger in Eilendorf mit anpacken: Ortsvorsteher Olaf Riesterer

Das WOCHENBLATT stellt in Folge Buxtehudes Ortsvorsteher vor, diesmal: Olaf Riesterer (49)

ab. Buxtehude/Eilendorf. „Für Buxtehude habe ich mich schon immer interessiert.“ Das sagt Olaf Riesterer (CDU), Ortsvorsteher in Eilendorf. Der gebürtige Immenbecker bekleidet seit 2010 dieses Amt. „Meinen Vorgänger werde ich wahrscheinlich nicht einholen“, sagt Riesterer augenzwinkernd. Georg Skottke war vor ihm 30 Jahre lang Eilendorfs Ortsvorsteher.

Mehr durch Zufall ist Olaf Riesterer zu der ehrenamtlichen Tätigkeit gekommen. „Ich hatte mich an einer Bürgerinitiative beteiligt. Es ging um den Ausbau eines Straßenrandes und ich wurde gefragt, ob ich das mal in die Hand nehmen könnte“, erinnert sich der 49-Jährige Teamleiter und Personalreferent. Anschließend habe er sich mehr in die lokale Politik in Buxtehude eingebracht.

Sich zu engagieren - das macht Riesterer gerne. „Es ist für mich eine Ehre, etwas für das Gemeinwohl zu tun und der Gesellschaft etwas zurückzugeben“, sagt er. Dabei stehe für ihn immer das Wohl der 775 Anwohner im Vordergrund. „In Eilendorf ist es nicht ganz einfach, ein Gemeinschaftsgefühl aufleben zu lassen“, stellt er fest. „Es gibt weder ein Dorfgemeinschaftshaus noch einen Sportverein oder eine andere Begegnungsstätte.“ Dazu sei der Ort noch durch die B73 getrennt, was ein Gemeinschaftsgefühl zusätzlich erschwere.

Ein paar Ortsfeste, Müllsammelaktionen sowie Heideplaggaktionen seien mit Einwohnerinnen und Einwohnern bereits wunderbar umgesetzt worden., sagt er. Manchmal sei jedoch die Resonanz, sich zu beteiligen und das Dorfleben hochzuhalten, eher gering. Gerade von den Einwohnern mittleren Alters würde sich Riesterer mehr Unterstützung wünschen.

Ein großes Thema im Ort sei schon länger die Brücke über die Este. Wer ohne Auto nach Buxtehude wolle, müsse an der stark befahrenen B73 entlang. Das sei gerade für Grundschulkinder, die in Altkloster die Schule besuchen, eine große Herausforderung. Doch eine Lösung sei laut Ortsvorsteher in Sicht. „Wir bekommen einen Rundwanderweg zum Mühlenteich und damit einen direkten Weg zu Schwimmbad und Schule“, freut sich Riesterer. Die Pontons der derzeitigen Behelfsbrücke, über die der Verkehr der B73 aufgrund des Brückenneubaus geleitet werde, würden nach dem Ende der Baumaßnahme bestehen bleiben. Dort käme dann ein Brückenträger drüber, und das möglichst im kommenden Jahr. „Dann wäre für uns Eilendorfer ein Gefahrenschwerpunkt gebannt“, so Riesterer.

Was dem Ortsvorsteher noch fehlt: ein Fahrradweg Richtung Immenbeck. „Ich habe versucht, mir mit diesem Anliegen Gehör zu verschaffen, das ist mir leider nicht gelungen.“

Auf jeden Fall soll es in diesem Jahr wieder ein Ortsfest geben, das hat sich Olaf Riesterer fest vorgenommen. „Eilenbeck wurde vor 820 Jahren im Jahr 1197 gegründet - ein großer Anlass zum Feiern“, meint er. Mitte oder Ende des Jahres soll es so weit sein, einen Aufruf will der Ortsvorsteher bald starten.